schmonz.com is a Fediverse instance that uses the ActivityPub protocol. In other words, users at this host can communicate with people that use software like Mastodon, Pleroma, Friendica, etc. all around the world.
This server runs the snac software and there is no automatic sign-up process.
Die aktuelle Folge von Ivan Blatters Podcast ist ganz anders. Anstatt Methoden und Probleme zu erörtern, rückt er den echten Mehrwert eines guten Zeitmanagementsystems in den Fokus: Leichtigkeit. Ja, Sie haben richtig gelesen. Nicht Geschwindigkeit, nicht noch mehr Output. Der Mehrwert ist Leichtigkeit. Das gefällt mir. Auch, weil ich weiß, dass das richtige Weshalb und Wozu ein großer Motivator ist. In diesem Sinne ist es ein interessanter Beitrag, der das Bewusstsein dafür schärft, weshalb wir wirklich an unserem Arbeits- und Zeitmanagementsystem arbeiten wollen und sollen.
https://share.transistor.fm/s/49a16acd
Das Schlagwort „Authentizität” fällt ja gerne und öfter mal. Ich mag authentische Menschen. Allerdings kann zu viel des Guten auch nach hinten losgehen. Wie Dan Rockwell es nennt: zum Fluch werden. Wenn Authentizität zur „Egomanie” wird oder bedeutet, dass sich die anderen voll und ganz nach einem richten müssen, dann wird Authentizität auch zum Problem. Mit den Worten von Dan Rockwell hat eine „lose Zunge”, das Ignorieren der anderen oder der Rahmenbedingungen, innerhalb derer wir uns bewegen, wenig mit „gesunder” Authentizität zu tun.
https://leadershipfreak.blog/2026/04/23/the-3-authenticity-curses/
Zwar hat Heinz Bayer Kinder und Jugendliche vor Augen, wenn er über Willensstärke spricht, dennoch kam mir beim Lesen der Gedanke, dass dieses Thema auch für alle anderen Altersklassen von Bedeutung ist. Ein klares Wozu allein reicht oft nicht aus. Es braucht auch Willensstärke, um dauerhaft am Ball zu bleiben und auch mal eine Durststrecke zu überstehen. Nein, Willensstärke ist nicht unbedingt eiserne Disziplin, sondern Ausdauer – und Ausdauer lässt sich trainieren. Wie beim Sport.
https://www.aufeigenefaust.com/2026/04/05/biss-trainingsheft/
Da hat Mark Graban, würde ich sagen, einen richtig guten Punkt gesetzt. Warnhinweise sind ein Indiz dafür, dass wir unsere Hausaufgaben noch nicht gemacht haben. Wenn wir uns auf Warnhinweise verlassen, haben wir die mögliche Fehlerquelle nicht beseitigt, obwohl wir um sie wissen. Wir sind noch nicht tiefer vorgedrungen, um die Ursache zu beheben, bevor das Problem überhaupt entstehen kann. Besser wäre es, sicherzustellen, dass das Problem gar nicht erst auftreten kann, anstatt mit Warnhinweisen zu arbeiten. Leider ist das nicht immer so leicht möglich. Dennoch sind Warnhinweise ein eindeutiges Indiz für Verbesserungspotenzial. Wenn wir das nächste Mal über ein „Achtung“-Schild stolpern, lohnt es sich, der Spur zu folgen, denn hier schlummert möglicherweise die nächste Gelegenheit, zu zeigen, dass es bessere Lösungen gibt. 😉
https://www.leanblog.org/2026/04/warning-signs-mistake-proofing-kainexicon/
Ich finde es sehr bedauerlich, dass 5S von vielen mit „Sauberkeit” am Arbeitsplatz gleichgesetzt wird. Hinter diesen fünf Prinzipien steckt weit mehr als nur „Ordnung“, nämlich eine Routine, mit der sich viel Klarheit erzeugen lässt, wenn man bereit ist, regelmäßige Verbesserungen in vielen Bereichen umzusetzen bzw. Verbesserungspotenziale zu erkennen. Mit John Knotts Worten kann 5S als Routine dabei helfen, Kaizen als beständiges Streben nach dem Besseren im Arbeitsalltag zu verankern, sodass es in Fleisch und Blut übergeht.
https://blog.gembaacademy.com/2026/04/24/a-new-way-to-look-at-5s/
Vorweg schicken möchte ich, dass ich Agilität nicht über Scrum definiere. Das ist eines von vielen Frameworks, die sich das Attribut „agil” zuschreiben dürfen. Schaut man über die „Methodik” hinaus, ist der Kern „Anpassungsfähigkeit” einer Organisation an ein sich veränderndes Umfeld. Jede erfolgreiche Organisation, die sich auf Dauer behauptet, besitzt diese Anpassungsfähigkeit – sonst wäre sie längst erstarrt und irgendwann vom Markt verschwunden. Agilität ist daher für mich eine Seite der Medaille, auch jenseits des „Buzzwords”. Ein Schlüsselfaktor sind sicherlich die „ungeschriebenen Gesetze” der Organisation, auch Unternehmenskultur genannt. Die Organisationssoziologie kann inzwischen mehr als nur eine Abteilung mit Literatur zu diesem Thema füllen. Zumindest ist das mein Eindruck. Mit Doris Weißgerber bin ich einer Meinung: Unternehmenskultur kann nicht schnell verändert werden und wirkt – auch wenn sie nicht immer klar und eindeutig sichtbar ist – massiv ein. Sie kann die Adaptionsfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Beispiele hierfür sieht man meines Erachtens in der Automobilindustrie sehr gut, aber auch in der politischen Landschaft – allerdings ein anderes Thema.
https://www.teamworkblog.de/2026/04/unternehmenskultur-frisst-agilitat-zum.html
Leider ist Simon Flossmanns Beitrag etwas IT-lastig, aber im Kern lässt sich das Ganze auch auf andere Bereiche der Arbeitswelt übertragen. (Unnütze und ungelöste) Konflikte kosten viele Teams gute Mitarbeiter. Per se ist ein Konflikt nichts Schlechtes, es sei denn, er ist „unnütz” und/oder wird nicht aufgelöst, sodass er eskaliert. Das Fehlen jeglicher Konflikte ist für mich eher ein Alarmzeichen fehlenden Vertrauens und einer unterentwickelten Gruppendynamik. Konstruktive Konflikte sind tatsächlich wertvoll. Das nur am Rande erwähnt. Zurück zum Beitrag von Simon Flossmann: Er liefert viele Hinweise, wie destruktive Konflikte entstehen, und zeigt die Rolle des Teamfacilitators als konstruktiven Moderator von Konflikten auf. Dabei geht es darum, Probleme zu lösen, sodass Konflikte nicht ins Destruktive kippen, sondern konstruktiv bleiben.
Wenn ich höre, dass die Welt immer komplexer wird, muss ich herzlich lachen. Sie war schon immer komplex. Sie wird nicht komplexer. Sie war es schon immer. Das habe ich schon vor Jahren immer wieder gesagt und dazu stehe ich auch heute noch. Wenn man von Veränderung sprechen kann, dann höchstens von der Geschwindigkeit, mit der wir uns anpassen müssen. Daten fließen schneller usw. Oder, um es mit den Worten von Daniel Dubbel zu sagen, die Rahmenbedingungen ändern sich. Wir werden uns, so hoffe ich, langsam bewusst, dass wir in einem Zeitalter der Interdependenz leben und die Auswirkungen eines Geschehens am anderen Ende der Welt nicht erst nach langer Zeit bei uns ankommen, sondern innerhalb kürzester Zeit das entgegengesetzte Ende erreichen. Das ist kein Grund für Schockstarre. Ich freue mich schon auf die weiteren Artikel der Serie.
https://www.inspectandadapt.de/komplexer-quatsch/
Was Felix Stein in seinem Artikel beschreibt, habe ich in ähnlicher Form schon mehr als einmal selbst erleben dürfen. Wenn Führungskräfte in ihrem Elfenbeinturm agieren, fernab der gelebten Realität, statt sich an den Ort des Geschehens zu begeben und mit den Betroffenen in den Dialog zu treten, kommt es zu vermeintlichen „Effizienzsteigerungen” und lokalen Optimierungen. Diese machen am Ende des Tages das Gesamtpaket ineffektiver und ineffizienter. Das hat übrigens wenig mit empirischer Arbeit zu tun. In diesen Fällen wäre es zielführend, das Verhalten echter Nutzer zu beobachten. Das ist jedoch gelegentlich anstrengend und setzt voraus, die eigenen Annahmen auf den Prüfstand zu stellen und sie mit der empirischen Realität zu überprüfen.
https://www.lean-agility.de/2026/04/echtes-nutzerverhalten.html
Auch wenn der Beitrag von Stephen Woolston in einer Werbung für ein Training mündet, hat er mit dem, was er sagt, doch einen Nerv getroffen. Wie aufmerksame Leser von Toms Gedankenblog wissen, halte ich die „Erwartungen”, die man an die KI hat, für viel zu hoch gegriffen. Gleichzeitig sehe ich, wie die KI die Rahmenbedingungen verändert. Sie wird dennoch viele Probleme nicht lösen. Es wird auch weiterhin Rollen wie Scrum Master:innen und erfahrene Fachleute brauchen, die „handwerkliches Können” beherrschen. Gerade auch, weil sich die Geschwindigkeit, mit der wir Feedback generieren können, erhöht.
https://www.scrum.org/resources/blog/why-professional-scrum-relevant-ever-age-ai
Ob der Vergleich mit den Shaolin, wie Ruedi Gysi ihn nutzt, passt, weiß ich nicht. Ich weiß jedoch, dass es das Shaolin-Kloster gibt und dass dort „Meisterschaft” großgeschrieben wird. Zu dieser Meisterschaft gehört viel Routine. Das ist auch ein offenes Geheimnis für alle, die sich auch nur oberflächlich mit fernöstlicher Kampfkunst beschäftigt haben. Das Bild passt allerdings, da diese Institution, das Shaolin-Kloster, tatsächlich Jahrhunderte überdauert hat. Dazu gehört schon einiges. Das heißt, die Mönche machen schon sehr lange etwas richtig, um sich in einer Welt des beständigen Wandels behaupten zu können. Daher ist die Frage, was es ist und wie wir es in unsere moderne Welt und unsere Organisationen übertragen können, mehr als interessant. Noch viel interessanter finde ich die Frage, wie wir uns von der „Effizienzneurose” befreien und die Chance ergreifen können, echte Wertschöpfung in Organisationen zu erzeugen. Die Rahmenbedingungen befinden sich massiv im Umbruch.
https://agilereflection.org/das-shaolin-unternehmen/
Dan Rockwell hat da einen Nerv bei mir getroffen. Aber so richtig. Wohin ich auch sehe, ich habe den Eindruck, dass nur Symptome therapiert werden, die eigentlichen Problemursachen aber selten angegangen werden. Egal, ob in Unternehmen oder in der Politik. Frei nach dem Motto: „Wasch mich, aber mach mir den Pelz nicht nass!” Echte Führung sieht anders aus. Und die würde ich erwarten. Anstatt Schnellschüsse würde ich eine tiefgreifende Ursachenanalyse erwarten. Anstatt die Symptome mit ein bisschen „Symbolpolitik” zu übermalen, sollte man die Herausforderung wirklich angehen und Verantwortung übernehmen. Anstatt etwas unter den Teppich zu kehren oder einen vermeintlichen Schuldigen hinzurichten, würde ich mir wünschen, dass jemand den Strom aufwärtsgeht und nachschaut, wo die Quellen des Problems liegen.
https://leadershipfreak.blog/2026/04/22/lipstick-on-a-pig/
#5S #Agile #Agilität #Ausdauer #Authenzität #Führung #Fehlerbehebung #Konflikt #Leadership #Lean #Leichtigkeit #Management #NeuDenken #Problemeüberdecken #Produktivität #Scrum #ScrumMaster #Selbstmanagement #Unternehmenkultur #Verbesserungen #WillensstärkeTeam Facilitation the Agile Way: Run successful meetings with purpose and actionable outcomes by Luke Pivac is a new release on Leanpub!
Digital teams working in high-pressure environments may struggle to track outcomes of meetings. Instead, they can discover that an Agile approach can lead to more engaging and productive experiences.
Link: https://leanpub.com/teamfacilitationtheagileway
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⛵ Sailboat — ретроспектива-метафора, которая на одной доске показывает: куда плывём, что ускоряет, что тормозит и какие скалы впереди.
Четыре зоны парусника:
🌬 Wind — что движет команду вперёд
⚓ Anchors — что тянет назад прямо сейчас
🪨 Rocks — риски и препятствия по курсу
🏝 Island — цель, к которой плывём
Формат придумал Люк Хохманн в Innovation Games (2007). Хорош там, где «start / stop / continue» уже плоский, а команде важно увидеть картину целиком — с целью и рисками вместе.
Когда выбрать:
✅ разбираете не спринт, а этап проекта или квартал
✅ цель команды размытая — нужно явно сверить «остров»
✅ впереди значимые изменения и важно собрать риски
✅ кросс-функциональная встреча: метафора понятна всем
В статье — пошаговый сценарий за 60 минут, типичные ловушки и сравнение с SWOT, Three Little Pigs и Mad/Sad/Glad.
🔗 https://retropoint.ru/news/sailboat-retrospective
⛵ Шаблон: https://retropoint.ru/techniques/sailboat
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⚡ Plus / Delta — самая короткая ретроспектива за 20 минут
Нет часа на полноценное ретро? Две колонки, 15–20 минут — и команда уходит с 2–3 договорённостями.
✅ Plus — что сработало и стоит сохранить
🔄 Delta — что меняем в следующий раз
Главный приём формата: Delta — это не «что плохо», а «что меняем». Одно слово разворачивает разговор из жалоб в действия.
🎯 Когда брать:
— короткая итерация или эксперимент
— еженедельный чек-ин после стендапа
— обратная связь по встрече или тренингу
— разогрев перед глубокой ретроспективой
— новая команда, где рано обсуждать эмоции
В статье: 5 шагов фасилитации, 5 типичных ловушек и чем формат отличается от Start/Stop/Continue, KALM, DAKI и Mad/Sad/Glad.
👉 https://retropoint.ru/news/plus-delta-retrospective
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🎯 Хватит спорить «это часа на три» или «на день»!
В RetroPoint запустили Planning Poker — команда оценивает задачи за 30 минут, а не за полтора часа нервов 🃏
Почему зайдёт:
🔒 Скрытые карты — никто не подстраивается под уверенного (значения не утекают с сервера до раскрытия)
⚡ Клик — голос, ещё клик — вся команда на столе
📊 Сводка: медиана, среднее, согласованность
🎨 4 системные колоды + свои кастомные
🔗 Гость по ссылке — подрядчики и эксперты без регистрации
🥸 Анонимный режим — никто не давит на младших
👁 Роль «Наблюдатель» — руководителям без права голоса
⏱ Таймер, комментарии к задачам, drag-n-drop
🎁 БОНУС: из закрытой сессии одним кликом собирается ретро Sprint Goal — планирование и ретро в одном цикле!
💸 Базовый покер — бесплатно на всех тарифах. Полный набор — 199 ₽/мес (1990 ₽/год, 2 месяца в подарок).
👉 Попробовать: Профиль → Команды → Planning Poker
👉 Подробнее https://retropoint.ru/news/planning-poker-launch
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#retrospective #ретроспектива #agile #scrum #kanban #teamlead #it #itleads #teamleasthings #команда #RetroPoint #PlanningPoker
Переработали раздел ретроспективных техник.
Раньше это был просто список карточек — 12 техник вразнобой, и без знания форматов было сложно выбрать подходящий. Теперь техники сгруппированы по цели встречи, на доступном языке:
🏃 быстрое ретро после спринта или этапа
🎯 не потерять цель спринта или этапа
💬 проговорить эмоции в команде
📅 итоги квартала и длинных проектов
🔄 пересмотреть практики команды
☕ повестку собираем на встрече
Сверху добавили короткий гид «Что выбрать, если…» 🧭 — кликаешь по нужной ситуации и попадаешь в подходящую группу.
А ещё добавили 6 новых техник: Plus/Delta (минимум колонок для короткого синка), KALM и DAKI (мягкая работа с практиками команды), Hot Air Balloon (метафора без драмы, альтернатива Sailboat), Glad/Sad/Mad/Afraid (расширение Mad/Sad/Glad для турбулентных периодов) и Niko-Niko (трекинг настроения команды). Всего теперь 18 шаблонов.
👉 https://retropoint.ru/techniques
#retrospective #ретроспектива #agile #scrum #kanban #teamlead #it #itleads #teamleasthings #команда #RetroPoint #techniques
☕ Lean Coffee — ретроспектива с повесткой, которую выбирает команда
Когда 4Ls или What Went Well не подходят (guild-мит, кросс-командный синк), Lean Coffee собирает повестку руками самих участников.
🗂 Три канбан-колонки: To discuss (все молча пишут темы) → Discussing (один слот, таймер 8 минут) → Discussed (закрытые темы с заметкой).
🗳 «Римское голосование» после тайм-бокса: 👍 продолжаем, 👉 не важно, 👎 закрываем. По большинству — ещё 4 минуты или следующая тема. Одна карточка не съедает всю встречу.
В RetroPoint добавили готовый пресет опроса «Римское голосование» с теми же эмодзи — 30 секунд, и решение в истории доски. Шаблон Lean Coffee уже настроен: три колонки, палитра, пресет опроса.
Полный разбор — с ловушками и сравнением с 4Ls и Mad, Sad, Glad:
👉 https://retropoint.ru/news/lean-coffee-retrospective
#retrospective #ретроспектива #agile #scrum #kanban #teamlead #it #itleads #retropoint #teamleasthings #команда #RetroPoint #leancoffee
Habr » 🤖 🌐
@habr@zhub.link
Почему ваш бэклог давно перестал быть бэклогом
Открываете список задач перед планированием спринта. Прокручиваете. Прокручиваете ещё. Где-то на третьем экране перестаёте понимать, что тут вообще происходит. Половина задач без автора, часть не трогали с прошлого года, несколько штук явно дублируют друг друга — но удалить страшно, вдруг важное. Разбираемся почему так происходит и что с этим делать.
https://habr.com/ru/companies/simpleone/articles/1025722/
#бэклог #приоритизация #груминг #product_management #Agile #Scrum #управление_задачами #Продуктовая_разработка
Das Aufgabenmanagement ist ein Thema, zu dem sicherlich mehrere Kilometer Regalfläche mit entsprechender Ratgeberliteratur gefüllt werden können. Zumindest habe ich mich in all den Jahren durch Berge von Büchern gequält. Im Nachhinein betrachtet war das vollkommen unnötig. Es ist relativ einfach. Man braucht nicht viel. Welches Werkzeug man nutzt, um es abzubilden, spielt meines Erachtens eine nachgeordnete Rolle, solange man ein einfaches und durchdachtes System verwendet. Ähnlich wie Thomas Mathoi es mit Obsidian macht. Übrigens geht das Ganze auch für Fans von Personal Kanban mit Obsidian (ich bin ein Personal Kanban-Fan, weil ich den „Überblick” für mich brauche und die Workflow-Darstellung mir dabei hilft, ihn zu behalten).
https://www.mathoi.at/2026/04/13/drei-regeln-fuer-drei-aufgabenlisten/
Wer sich mit Produktivität beschäftigt, stolpert zwangsläufig irgendwann über Stephen R. Covey und seine „7 Gewohnheiten”. Dan Rockwell fügt der Liste eine achte Gewohnheit hinzu: Fang auf neue Weise von vorne an. Mit anderen Worten: Immer wieder neue Wege beginnen, dazulernen und Neues versuchen. Auf Basis der Erkenntnisse, die man gewonnen hat. Als Freund von Kaizen und kontinuierlichem Lernen springt mich das natürlich sofort an.
https://leadershipfreak.blog/2026/04/17/the-forgotten-habit/
Schon die alten Stoiker wussten: „Fokussiere dich auf die Dinge, die du aktiv beeinflussen kannst, und nicht auf die, die außerhalb deiner Macht liegen.” Wie Lars Bobach verdeutlicht, ist das heute immer noch ein sehr praktikabler Tipp. Wenn wir uns auf die Dinge konzentrieren, die wir beeinflussen können, sind wir weniger im reaktiven und mehr im proaktiven Modus unterwegs. Zugegeben, es ist nicht immer ganz einfach. Und doch ist es hilfreich – gerade in turbulenten Zeiten wie diesen. Gerade in den turbulenten Zeiten, in denen wir derzeit leben.
https://larsbobach.de/proaktiv-statt-reaktiv/
Dank einer japanischen Muttersprachlerin habe ich irgendwann gelernt, dass der Begriff Muda nicht „Verschwendung” bedeutet, sondern eher mit „für die Katz” oder „unnötig” übersetzt werden kann. Daher spreche ich nicht von den acht Arten der Verschwendung, sondern von den acht Arten der nicht wertschöpfenden Arbeit (nach Taiichi Ohno). Ich nutze die Aufstellung übrigens auch gerne im agilen Kontext in Retrospektiven, um Verbesserungspotenziale zu entdecken, und bin immer wieder begeistert von den Aha-Effekten, die sie erzielen kann. Mark Graban stellt die acht Arten der nicht wertschöpfenden Arbeit hier recht ausführlich dar und erklärt auch, wie sie als Indikator für Verbesserungspotenziale im System wirken.
https://www.leanblog.org/2026/04/8-wastes-of-lean/
Ich bin ein großer Freund von Kaizen. Kaizen steht für ein beständiges Streben nach besseren Wegen und Lösungen. Es ist eine Art „Denk- und Arbeitshaltung“, bei der wir beständig danach streben, bessere Lösungen zu entwickeln. Kaizen ist in diesem Sinne kein kontinuierlicher Verbesserungsprozess, sondern geht darüber hinaus. Und, auch dies ist wichtig, es ist nichts, was nur bestimmte Personen in bestimmten Rollen tun. Es ist etwas, das uns alle angeht. Egal, in welcher Rolle wir tätig sind und unabhängig davon, auf welcher Hierarchiestufe wir uns befinden. Hierzu passt der Beitrag von Alen Ganic, der betont, wie wichtig dabei eine unterstützende und befähigende Führung ist. Denn nur so gelingt das tägliche Streben zum Besseren im Arbeitsalltag.
https://blog.gembaacademy.com/2026/04/14/everyone-improving-every-day/
Was den „übermäßigen“ Einsatz der KI betrifft, bin und bleibe ich vorsichtig. Wie schon öfter ausgeführt, teile ich die euphorische Erwartungshaltung mancher Mitmenschen nicht. Wenn man sie reflektiert nutzt, kann die KI vieles einfacher machen. Die Betonung liegt auf „kann”. Sie muss nicht. Daher sollten die Ergebnisse niemals unreflektiert und unkritisch übernommen werden. Dennoch denke ich, dass sich mit KI-Unterstützung (die Betonung liegt auf „Unterstützung”) manches vereinfachen lässt, indem man sie als Reflexions- und Inspirationshilfe nutzt, ähnlich wie Simon Flossmann es in seinem Blogartikel für das Refinement, die Planung und die Retrospektiven vorschlägt. Aber Achtung: Nicht alles, was man tut, möchte man auch im „Netz” wiederfinden. Auch hier gilt daher: Bei einem reflektierten Umgang mit der KI gehen kritische Informationen nicht verloren.
Jan Fischbach nutzt eine äußerst einleuchtende Metapher, um zu verdeutlichen, wie Veränderungsinitiativen in komplexen Gebilden wie Organisationen funktionieren. Er greift dabei auf Tensegrity-Strukturen als Bild zurück. Ich finde diese Metapher sehr treffend, da Veränderungen immer auch „Spannungen” erzeugen, die wir als Widerstand wahrnehmen. Im nächsten Schritt greift er auf bewährte Werkzeuge wie Ursache-Wirkungs-Diagramme, Empathiemaps, gewaltfreie Kommunikation und Liberating Structures zurück, um die durch Veränderungsinitiativen entstehenden Spannungen aufzulösen.
https://www.teamworkblog.de/2026/04/warum-veranderungsinitiativen-scheitern.html
Seit 2008 beschäftige ich mich mit Scrum, Kanban und Agilität im Allgemeinen. Schon viel länger beschäftigt mich die Frage, welches Arbeitsumfeld wirksam ist. 2018 habe ich mich schließlich entschieden, die Branche zu wechseln und bin in die Beratung gewechselt. Ich erhoffte mir, von dort aus auch anderen Menschen und Organisationen dabei zu helfen, ihren Weg in die Lean-Agile-Welt zu finden. Und ich habe einiges gelernt. Es gibt Sätze und Aussagen, bei denen bei mir Alarmglocken schrillen, während mich andere motiviert haben, zu unterstützen. Einige dieser Aussagen finde ich fast identisch im Text von Maria Iqbal über grüne und rote „Flaggen” bei der Auftragsklärung als Scrum Master wieder. Ja, die roten und grünen Flaggen sind eindeutige Indizien.
https://www.scrum.org/resources/blog/interview-red-flags-scrum-master
Wie Ralph Jocham gut herausarbeitet, verbirgt sich hinter dem Konzept der Verzögerungskosten ziemliche Sprengkraft. Bedauerlicherweise kenne ich kaum ein Team, das in der Lage wäre, die Verzögerungskosten tatsächlich zu benennen. Dabei wäre das der wohl effektivste Priorisierungsansatz. Die Herausforderung besteht in der Quantifizierung der Verzögerungskosten, dessen bin ich mir bewusst. Auch, dass sie in manchen Kontexten nicht so einfach fassbar sind. Wenn man sich allerdings von einer engen betriebswirtschaftlichen Begriffsdeutung löst und sich stärker auf die Auswirkungen bezieht, bekommt man relativ schnell ein gutes Gefühl dafür, welche Folgen eine „Verzögerung” hat, und kann so eine gute priorisierung hinbekommen, die auf Mehrwert basiert. Letztendlich stellt sich die Frage: Wenn wir A zuerst machen, welche Auswirkungen hat es, dass B und C warten? Sind die Auswirkungen schwerwiegender, wenn wir A hinten anstellen und C umsetzen?
https://www.scrum.org/resources/blog/price-your-time-cost-delay-discipline-most-product-teams-skip
Ich bin fest davon überzeugt, dass die Visualisierung des „Arbeitssystems” und seiner Elemente zu einer besseren Zusammenarbeit und einem deutlich höheren Mehrwert für alle Beteiligten führt. Aus diesem Grund bin ich zunächst ein großer Freund von Kanban und inzwischen von Obeya geworden. Wie Jim Benson verdeutlicht, trägt die Visualisierung im Wesentlichen dazu bei, dass wir schneller erkennen, was die Beteiligten benötigen, um Entscheidungen treffen, Hindernisse auflösen und Wirkzusammenhänge verstehen zu können. Dafür ist die Visualisierung der richtige Weg.
https://humanework.substack.com/p/we-are-all-in-transformation
Was ist mein Job als Scrum Master, Kanban Coach, Agile Coach, Obeya Coach oder in einer sonstigen Rolle, in der man mich in eine Organisation holt? Ich löse Engpässe, damit sich die Organisation und das Team positiv weiterentwickeln können. Dazu müssen wir zunächst das Problem verstehen. Das gilt auch für Teams, die etwas für Kunden entwickeln, sowie für Berater, die ihren Job ernst nehmen. (Pardon, diesen kleinen Seitenhieb, liebe „Standesgenossen”, müsst ihr mir verzeihen.) In diesem Sinne fand ich den Blogartikel von Lars Richter (Scamper) sehr inspirierend, wenngleich er stark von der Produktentwicklung geprägt ist. Am Ende des Tages haben wir nur dann wirklich einen Mehrwert erzeugt, wenn wir für die Menschen, für die wir tätig sind, ein Problem gelöst haben.
https://scamper.blog/schnellere-pferde/
#Agile #Aufgabenmanagement #ChangeManagement #Fokus #Gewohnheiten #Kaizen #Lean #Management #Muda #Proaktiv #Produktivität #Reaktiv #Scrum #Selbstorganisation #SprintEvents #Veränderungsinitativen #VerbesserungНовая статья в блоге: Sprint Goal — ретроспектива, которая держит рамку вокруг цели спринта.
Частая боль командных ретро: встреча превращается в обзор задач из трекера. Сделали / не успели / разбираемся. А вопрос, к которому команда шла на планировании — «достигли ли мы цели?» — остаётся за кадром.
Sprint Goal меняет точку отсчёта. Четыре колонки:
— Sprint goal. Цель спринта в формулировке с планирования, без правок.
— What helped. Что помогло приблизиться именно к ней.
— What blocked. Что мешало. Фильтр тот же: влияние на цель.
— Next sprint focus. На чём сфокусироваться дальше — карточки, которые уходят прямо в планирование следующего спринта.
Формат раскрывается, когда команда живёт по квартальным целям или OKR, а спринт — это не самостоятельная единица, а шаг к большему результату. Серия таких ретро красиво складывается: кандидаты из Next sprint focus одного спринта становятся Sprint goal следующего.
В статье разбираем, как провести встречу за 50 минут, какие ловушки ждут (самая частая — sprint goal, придуманный пост-фактум) и когда лучше взять другой формат — 4Ls, What Went Well или Mad Sad Glad.
Читать: https://retropoint.ru/news/sprint-goal-retrospective
Шаблон: https://retropoint.ru/techniques/sprint-goal
#retrospective #ретроспектива #agile #scrum #kanban #teamlead #it #itleads #retropoint #teamleasthings #команда #RetroPoint #SprintGoal
On the minimum viable product:
“The MVP has just those features considered sufficient for it to be of value to customers and allow for it to be shipped or sold to early adopters. Customer feedback will inform future development of the product.” — Scott M. Graffius, Agile Scrum: Your Quick Start Guide with Step-by-Step Instructions
Damit ich mehr Vorfreude empfinden kann: Wer ist am Montag bei
10 Jahre Agile Nacht Stuttgart
https://www.mitblick.de/agile-nacht-stuttgart/
Die Bühne haben mal wieder ausschließlich Männer gepachtet. Daher gilt dieser Aufruf insbesondere an die Fedinautinnen unter Euch. Freue mich indes aufs Vernetzen mit allen agilen Kreaturen (einschließlich derer, die es werden wollen) dieser Welt. Wo seid Ihr? ;-)
#AgileNachtStuttgart #agile #SCRUM #KANBAN #LegoSeriousPlay #LiberatingStructures #ArtOfHosting #Facilitation
4Ls — ретроспектива для длинных этапов и обучающихся команд.
Liked, Learned, Lacked, Longed for — четыре угла рефлексии поверх привычных «плюс / минус». Формат раскрывается там, где Start-Stop-Continue кажется плоской: длинный этап, онбординг, первая ретро новой команды.
В статье — когда 4Ls работает лучше трёх колонок, как провести встречу за 60 минут и как не дать колонкам Learned и Longed for превратиться в формальность.
→ https://retropoint.ru/news/4ls-retrospective
#retrospective #ретроспектива #agile #scrum #kanban #teamlead #it #itleads #retropoint #teamleasthings #команда #RetroPoint #LLLL #LikedLearnedLackedLongerfor
“Scrum is a mini waterfall” - Andy Hunt.
Listen to him… you need more in place than Scrum if you develop software or you will fail…
https://podcasts.apple.com/de/podcast/einfach-gel%C3%B6st/id1872365636
Thanks for the episode @itagile @StefanRoock
В RetroPoint запустили раздел «Команды» в профиле.
Теперь управление составом и доступом к доскам живёт в одном месте:
— список команд с карточкой и составом «N+1» (участники + лидер бренд-цветом);
— экран команды с вкладками «Участники», «Инвайты» и «Настройки»;
— приглашение по ссылке → отдельная страница приёма инвайта;
— подсказки по лимиту тарифа: сколько участников можно добавить и сколько уже занято.
Раньше владельцу кабинета приходилось держать состав и доступы «в голове» — теперь всё в одном интерфейсе, и для владельца, и для участников команды.
Открыть: https://retropoint.ru/profile/teams
Подробности: https://retropoint.ru/news/teams-block-launch
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#retrospective #ретроспектива #agile #scrum #kanban #teamlead #it #itleads #retropoint #teamleasthings #команда #RetroPoint #madsadglad
Когда сухое «что улучшить» не работает — попробуйте Mad, Sad, Glad!
Есть состояние команды, в котором классические ретро буксуют: после тяжёлого спринта, серии инцидентов или организационной перемены люди приходят на встречу молчаливые и усталые. Списки «что улучшить» получаются формальными, обсуждение не едет.
Mad, Sad, Glad — формат, который не идёт в решения с первой минуты. Сначала он разгружает команду, а уже потом вытаскивает темы для изменений.
Три колонки:
▫️ Mad — что раздражало: падающие тесты, ночные инциденты, смена приоритетов на лету. Правило: пишем про процессы и ситуации, не про людей.
▫️ Sad — что расстроило: успели меньше, чем планировали; ушёл коллега; идея не долетела до релиза. Тихие сожаления, не претензии.
▫️ Glad — чему радовались: победы, благодарности, человеческие мелочи. Колонку важно заполнить даже после самого тяжёлого спринта — она удерживает встречу от общего уныния.
Что делает формат рабочим — и что его ломает:
✅ Правила на входе (5 минут). Психологическая безопасность — не декорация, а рабочее условие.
✅ Индивидуальное заполнение в тишине: эмоциональные темы легко затирают голос интровертов.
✅ Явный переход «от эмоций к действиям» — без него формат превращается в чат поддержки.
❌ Обсуждение скатывается в персоналии.
❌ Пустая колонка Glad после жалоб.
❌ Делать Mad, Sad, Glad каждый спринт — заряд формата притупляется, 1 раз в 3–4 ретро достаточно.
В новом материале RetroPoint разобрали:
— когда Mad, Sad, Glad работает лучше других форматов;
— как провести встречу за 50 минут с таймингом по шагам;
— какие ловушки прячутся в психологической безопасности;
— чем формат отличается от What Went Well и Start, Stop, Continue;
— когда лучше выбрать что-то другое.
👉 Статья: https://retropoint.ru/news/mad-sad-glad-retrospective
Запустить доску по этому шаблону можно прямо со страницы техники — три колонки уже настроены.
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