schmonz.com is a Fediverse instance that uses the ActivityPub protocol. In other words, users at this host can communicate with people that use software like Mastodon, Pleroma, Friendica, etc. all around the world.
This server runs the snac software and there is no automatic sign-up process.
Marcus Raitner trifft meines Erachtens den Nagel auf den Kopf: Beim Umgang mit KI entstehen kognitive Schulden. Schulden, die wir nicht ohne weiteres wieder auflösen können, wenn wir nicht rechtzeitig gegensteuern. So schön die Arbeitserleichterung durch KI auf den ersten Blick auch sein mag, wir verlernen durch ihren Einsatz schnell die Fertigkeiten, die wir brauchen, um sinnvoll mit ihr zu arbeiten. Dazu mehr:
https://raitner.de/2026/05/der-teufelskreis-der-kognitiven-schulden/
Nicht einmal einen Tag, nachdem ich den Blogpost von Detlef Stern gelesen habe, darf ich genau das erleben, was er darin zutreffend als Problem identifiziert hat. Die „Beißreflexe” in einer Debatte führen dazu, dass niemand wirklich darüber spricht, dass die Kommunikation auf der Meta-Ebene längst im Argen liegt. Genau deshalb eskaliert die vermeintliche Diskussion und wird unnötig emotionalisiert, da kaum jemand in der Lage ist, die Metaebene miteinzubeziehen. Man beharkt sich lieber aus Befindlichkeiten heraus. Erstaunlich, wo doch überall die Stoiker rauf und runter zitiert werden, die uns unter anderem auch dies mitgeben wollten, nämlich immer auch die Metaebene einzubeziehen.
https://t73f.de/blog/2026/metaebene
Der Begriff „Vertrauen” wird ja gerne in die Runde geworfen. Wenn ich allerdings an mein berufliches Erleben zurückdenke, gab und gibt es immer noch genug Situationen, in denen ich die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit nicht überbrücken kann. Betrachte ich die fünf Wahrheiten über Vertrauen von Dan Rockwell, erkenne ich so manches wieder, das in diesen Situationen nicht ausgeprägt war. Mit dieser Erkenntnis im Gepäck können wir alle etwas dafür tun, dass Vertrauen nicht nur ein Marketing-Schlagwort der Personalentwicklung bleibt, sondern tatsächlich gelebte Realität wird.
https://leadershipfreak.blog/2026/05/27/5-truths-about-trust/
Im Blog von Mark Graban bin ich auf etwas gestoßen, das mich zum Nachdenken angeregt hat. Wir arbeiten im Alltag oft mit der Annahme, etwas gut genug zu wissen, weil wir es gelesen, gehört oder aus einer anderen Quelle gelernt haben. Ist das aber ausreichend? Graban schlägt vor, statt „Was weißt du?” lieber zu fragen: „Woher weißt du es? Woher weißt du, dass du es weißt?” Diese Frage animiert dazu, die Quelle unserer Annahmen zu hinterfragen, sodass wir tiefer bohren und ggf. Annahmen und Erkenntnisse zutage fördern, die wir übersehen haben.
https://www.leanblog.org/2026/05/what-do-you-know-how-do-you-know-it/
Der PDCA-Zyklus steht für adaptives Lernen und Anpassen. Ganz im Sinne eines wissenschaftlich-empirischen Ansatzes wird zunächst eine Hypothese aufgestellt, die anschließend durch konkrete Umsetzung überprüft und weiterentwickelt wird. Götz Müller nutzt das Akronym PDCA jedoch, um zu zeigen, wie man es nicht tun sollte. Hier steht PDCA nicht für Plan, Do, Check und Act. In diesem Zusammenhang steht P für PowerPoint, Panik und Plakatieren, D für Delegieren, Druck und Durchregieren, C für Controlling, Chaos und Checklisten und A für Aktionismus, Ablenkung und Abhaken. Wie zu erwarten, wird aus dem PDCA so kein Verbesserungskreislauf, sondern eine Verschlechterungsschleife mit #MeisterKonfus-Potenzial.
https://www.geemco.de/artikel/wenn-pdca-zur-verschlechterungsschleife-wird/
Wie bekannt, bin ich ein großer Freund der Begrenzung paralleler Arbeit. Und das nicht nur auf individueller Ebene oder für ein operatives Team, sondern auch auf Ebene des strategischen Portfoliomanagements. Der Grund ist relativ simpel: Es geht um positive Fokussierung. Und zwar auf das, was auf der jeweiligen Ebene im Augenblick von Bedeutung ist. Während es für den Einzelnen oder ein Team bewährte Empfehlungen aus der Praxis gibt, um das initiale WiP-Limit auf Basis der Arbeitsmenge zu ermitteln, ist es auf Portfolioebene tatsächlich etwas anders gelagert. Hier stellt sich die Frage, wie viele parallele Initiativen ein Führungsteam gleichzeitig überblicken kann. Dabei geht es nicht um „Durchsatz“ und verfügbare Zeit, sondern um die kognitive Aufnahmefähigkeit. Das mag für den einen oder anderen nach Haarspalterei klingen, aber ich denke, im Detail wird es klarer. Insofern kann ich Yuval-Erde und seiner Argumentation folgen.
https://www.scrum.org/resources/blog/portfolio-wip-its-not-about-limits
Das Agile Manifest ist seit Beginn meiner agilen Reise im Jahr 2008 mein Leitfaden für die Arbeitspraxis. Ich schaue tatsächlich immer wieder hinein. Und das, obwohl die Werte und Prinzipien schon ein Vierteljahrhundert alt sind. Übrigens hat mein Verständnis der Prinzipien einen richtigen Boost erlebt, als ich mich mit Monozukuri, dem japanischen Lean-Verständnis, beschäftigt habe. Nur am Rande bemerkt. Wer es mir gleichtun möchte, dem empfehle ich das Buch „Lean auf gut Deutsch” von Mari Furukawa-Caspary. Damit habt ihr einen sehr guten Einstieg. Zurück zum Ursprungsthema: Ich schaue tatsächlich immer wieder auf das Manifest. Erstaunt muss ich aber auch immer wieder feststellen, dass viele zwar „Scrum” oder das agile „Kanban” (bzw. irgendein anderes agiles Rahmenwerk) nutzen, ohne das agile Manifest wirklich gelesen zu haben. Insofern habe ich ähnliche Beobachtungen wie Thomas Esders gemacht.
https://no-bullshit-agile.de/nbak02-agiles-manifest-immer-noch-die-basis.html
Passend hierzu ein weiterer Gedanke von Thomas Esders, der das agile Manifest in „Fragen“ ummünzt. Ein interessanter Ansatz, der dabei hilft, die Prinzipien im Arbeitsalltag umzusetzen.
https://no-bullshit-agile.de/nbak03-12-agile-prinzipien-checkliste.html
Es wird gerne und oft auf agile Rahmenwerke gesetzt. Sie sind mittlerweile zum Standard geworden. Zumindest auf dem Papier. In der Praxis mangelt es jedoch oft an verschiedenen Stellen. Auf dem Papier gibt es zwar so etwas wie einen Product Owner, de facto haben die Rolleninhaber oft nicht die Product Ownership. Das ist gar nicht so selten. Und das ist meist strukturell bedingt. Wie Yuval-Davidson aufzeigt, kann das zum Problem werden. Aber auch daran kann man arbeiten. Immerhin ist die Erkenntnis der erste Schritt zur Besserung.
https://www.scrum.org/resources/blog/product-ownership-topology-difference-between-flow-and-theater
Schon allein die Überschrift macht den Beitrag für mich empfehlenswert. Stephen Woolston titelt klar und prägnant: „Ein Plan ist eine ungeprüfte Hypothese.” Was soll ich sagen – so ist es nun mal. Wir treffen Annahmen, die wir in der Praxis überprüfen, indem wir den Plan umsetzen. Das gefällt mir fast besser als das Bild der „Wette”. Denn bei einer Hypothese schwingt das Überprüfen und Adaptieren deutlicher mit. Eine gut formulierte Hypothese ermöglicht es uns, die getroffenen Annahmen zu validieren und Erkenntnisse zu generieren, aus denen wir eine verbesserte Hypothese entwickeln können, die wir erneut überprüfen können. Nur eine gut bestätigte Hypothese wird zur Theorie. In diesem Fall können wir mit standardisierbaren Methoden arbeiten. Alles, was davor liegt, ist adaptives Erkunden und Verbessern.
https://www.scrum.org/resources/blog/your-plan-isnt-rock-its-untested-hypothesis
Wie ich immer sage: Wenn im Team alles super läuft, können wir uns den anderen Problemen widmen. Die Arbeit geht nicht aus. Da Probleme jedoch häufig komplexer Natur sind und vielseitige Ursachen haben, können wir nicht alles auf einmal lösen, sondern müssen uns anschauen, wo die dringendsten Probleme und Herausforderungen aktuell liegen. In diesem Zusammenhang passt der Blogartikel von Mary Iqbal sehr gut, da er etwas Orientierung bietet und aufzeigt, worauf sich Scrum Master:innen im ersten Schritt stürzen sollten.
https://www.scrum.org/resources/blog/pick-your-battles
Dass ich die „Blauen“ nicht sonderlich leiden kann, dürfte sicherlich schon aufgefallen sein. Dass es sich nicht nur um eine verfassungsfeindliche, sondern durchaus auch um eine kriminelle Vereinigung handeln könnte, zeigt sich immer deutlicher. Allein in den letzten Tagen kamen immer neue interessante Verstrickungen der Nicht-Alternative und ihrer Parteisoldaten in die Presse. Eine gute Zusammenfassung liefert der „Blog der Republik”. Leider schrecken diese Schlagzeilen die Wählerschaft der Enkel des Braunauer Obergefreiten nicht ab. Das wiederum wirft bei mir Fragen über den Umfang der kognitiven Verzerrung derer auf, die ihren Kritikern gerne nahelegen, einen „Psychologen” zu besuchen (wer erklärt ihnen eigentlich mal den Unterschied zwischen Psychologie und Psychotherapie?).
https://www.blog-der-republik.de/afd-kriminelles-und-kurioses-vom-rechtsextremen-rand-update-46/
Mit Blick auf den vermeintlichen Erfolg autoritärer Zeitgenossen wird gerne argumentiert, man müsse nur noch mehr Aufklärung betreiben. Ich fürchte, dieser Ansatz greift zu kurz. Gunnar Sohn hat sich ebenfalls dazu Gedanken gemacht. Ich sehe es ähnlich. Um den Autokraten den Nährboden zu entziehen, brauchen wir Orte der Begegnung, an denen demokratisches Streiten stattfinden und Wirkung entfalten kann. Wir Demokraten müssen die sozialen Räume besetzen, um diejenigen zurückzugewinnen, die noch nicht verloren sind. Damit meine ich nicht, dass man mit Autokraten ins Gespräch geht, sondern dass man Vielfalt, Wirksamkeit und Diskussion erlebbar macht und die Wirksamkeit politischen Handelns sichtbar wird. In den Städten, Gemeinden und vor Ort ist dazu jeder von uns aufgefordert. Den Menschen folgen Menschen.
https://ichsagmal.com/die-republik-im-gespraechsverlust-die-bequeme-angst-vor-der-propaganda/
Unser aktuell amtierender Bundeskanzler muss dringend darüber aufgeklärt werden, dass „mehr Quantität” nicht automatisch auch „mehr Qualität” bedeutet. Eine Steigerung der Arbeitszeit führt nicht automatisch zu mehr Produktivität. Es kann sogar der gegenteilige Effekt eintreten, sodass es am Ende teurer wird. Das muss die legendäre Wirtschaftskompetenz sein, die man Herrn Merz zuschreibt. Christoph Habermann bemüht sich jedenfalls, die Thesen von Herrn Merz zu überprüfen, kann aber keine validen Belege finden. Er findet sogar Belege, die auf gegenteilige Effekte hinweisen. Aber bitte nicht dem Kanzleramt einen Tipp geben, denn Herr Merz könnte noch verunsicherter werden, als er es jetzt schon ist.
Das Leben ist schon bitterernst genug. Daher braucht es immer auch eine Prise Humor. Da mein Humor nicht immer massentauglich ist und ich ihn bereits unter der Rubrik #MeisterKonfus zum Ausdruck bringe, lasse ich an dieser Stelle lieber jemanden anderen zu Wort – oder besser, wie im konkreten Fall, zu Bild – kommen. Der Blog „Cloud Science” von Christian Möller sorgt regelmäßig für herzliches Gelächter. So auch in diesem Beitrag, in dem plötzlich klar wird, dass KI doch nicht die Lösung aller Probleme ist.
https://www.cloud-science.de/keine-token-keine-leistung/
#AfD #Agile #AgilesManifest #Arbeitszeit #Humor #Kanban #KI #KognitiveSchulden #Kommunikation #Leadership #Lean #Management #Ownership #PDCA #Planung #PortfolioKanban #Produktivität #Scrum #ScrumMaster #Selbstorganisation #Strategien #Verbesserung #Vertrauen #WissenThe Book of TameFlow by Steve Tendon is on sale on Leanpub! Its suggested price is $60.00; get it for $40.00 with this coupon: https://leanpub.com/tameflow/c/LeanPublishingDaily20260528 #business_and_management #agile #leadership_agile #scrum #consulting #engineering_management
Most Product Owners are accountable for a product they have no authority over.
Stakeholders refuse to define a vision but expect a complete product. Management won't delegate decisions but blames the PO when priorities are wrong.
That's not a role. That's a trap.
What's your experience?
Long term Product Goals for creating superior products: How to create and use product goals, product vision, north stars and true norths to deliver winning products by Allan Kelly is the featured course 🎓 on Leanpub!
Link: https://leanpub.com/courses/leanpub/productgoals
#scrum #innovation_management #leadership #product_management #strategy
The shift in the Product Owner job market that most people haven't noticed yet. - Scrum.org Blog (Joshua Partogi)
https://www.scrum.org/resources/blog/shift-product-owner-job-market-most-people-havent-noticed-yet
RE: https://social.bau-ha.us/@raganwald/116618143818324240
Great questions for a #DailyScrum too
From the Leanpub Blog: Leanpub Book LAUNCH 🚀 Team Facilitation the Agile Way: Run successful meetings with purpose and actionable outcomes by Luke Pivac
#books #leanpublishing #selfpublishing #writing #agilebusinessleadership #scrum #agile #teamwork
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If your day is copying tickets between systems and chasing status: you're not doing agile. You're doing admin.
I've been there. Two ticket systems, no shared view, everyone on whatever came in last. No strategy, just reaction.
The fix isn't another tool. It's deciding what NOT to work on. Stable packages. Iterative delivery. A plan you adjust instead of ignore.
Agile isn't about tracking work better. It's about doing less of the wrong work.
Moin liebes #agile Fediverse und #Scrum Aficionadas, ich hab da mal ne Frage:
Wie geht ihr bei Schätzungen mit Effektivitätsgewinnen durch KI vor? Wir diskutieren gerade im Team. Die einen sagen, die Aufgabe bleibt gleich, wir werden nur schneller (gleiche Story Points); die anderen wollen die Story Points der neuen Realität anpassen ...
Wie macht ihr das? (Pls boost, Danke)
Wer meine Links der Woche und auch Gedankenblitze im Block aufmerksam liest, dem dürfte sicherlich schon mehrfach aufgefallen sein, dass ich die KI-Ephorie nicht teile, sondern eher positiv-verhalten gegenüber der Technik bin. Der Grund ist simple und einfach, ich sehe zwar viele Möglichkeiten, dennoch ist die Erwartungshaltung viel zu hochgeschraubt und ich sehe auch, dass die Produktivitätzuwächs durch die negativen Folgen aufgefressen werden. Daher habe ich Marcus Raitners Blogartikel sehr aufmerksam gelesen. Er ist sehr differenziert und spricht aus meiner Sicht einige kritische Punkte an, die ich sehr ähnlich sehe. Der Einsatz von KI befördert die digitale Erschöpfung. Dazu mehr hier:
Zur Vertiefung des Beitrags von Marcus Rainter bietet sich der etwas längere Artikel von Daniel Dubbel an. Auch er beschäftigt sich mit der Frage der Arbeitsverdichtung durch KI. Sein Fokus liegt jedoch auf einem anderen Aspekt. Er geht der Frage nach, weshalb die möglichen Produktivitätsverbesserungen im System regelrecht verpuffen, und macht die Führung verantwortlich. Daher war ich kurz versucht, den Beitrag unter Leadership und Management einzuordnen. Ich finde jedoch, dass die beiden Beiträge zusammen wahrgenommen werden sollten.
https://www.inspectandadapt.de/niemand-hat-beschlossen-dass-mehr-geht-es-passierte-einfach/
Für Obsidian steht ein riesiges Biotop an möglichen Plug-ins aus der Community zur Verfügung. Ich nutze nur eine Handvoll, die ich mittlerweile sehr gezielt auswähle. Ähnlich der Empfehlung von Daniel Schimpke am Ende seines Artikels, erst zu überlegen, welches Problem man überhaupt lösen möchte. Viele Probleme lassen sich übrigens oft auch ohne Plugin lösen. Das hat den Vorteil, dass die Dinge einfacher gehalten werden. Was ich empfehle. Ich habe nur sieben Erweiterungen im Einsatz, von denen eine sogar gerade auf dem Prüfstand steht. Also tatsächlich eher sechs. Es gibt allerdings eine deutliche Schnittmenge mit den 13 im Artikel genannten Plugins.
https://www.kadaschi.de/13-obsidian-plugins-die-ich-wirklich-nutze/
Über Thomas Mathoi habe ich eine Nachricht erhalten. Es gibt eine neue Obsidian-Community. Dort findet man viele Hilfen. Die Community wurde neu organisiert und soll jetzt übersichtlicher sein. Ich hatte noch nicht die Gelegenheit, mir das anzusehen. Allerdings klingt es sehr interessant und ich hoffe, dass ich jetzt schneller passende Lösungen finde, wenn ich eine Herausforderung zu meistern habe.
https://www.mathoi.at/2026/05/21/die-neue-obsidian-community/
Ivan Blatter hat wieder einmal eine großartige Folge seines Podcasts veröffentlicht. Diesmal dreht sich die Frage, die er beantworten will, um das „Ankommen“ als Gefühl. „Ankommen” bedeutet in diesem Sinne nicht, fertig zu werden, sondern das Gefühl zu haben, dass das, was wir tun, wichtig ist. Er erklärt dieses Gefühl zu einer Entscheidung. Eine Entscheidung, die wir selbst treffen. Er definiert vier Entscheidungen, die wir treffen müssen:
https://share.transistor.fm/s/358edb99
Mit seinem Beitrag erinnert Dan Rockwell mich daran, dass Lernfähigkeit oft damit beginnt, sich die Frage zu stellen: „Wie kann ich besser werden?” Das wiederum setzt voraus, anzuerkennen, dass man nicht alles weiß. Ganz im Sinne von Sokrates, der sich als Wahrheitssuchender für unwissend hielt. Mit anderen Worten: Das Streben, sich weiterzuentwickeln, beginnt damit, demütig anzuerkennen, dass man – selbst als weiser Mensch – noch mehr lernen und besser machen kann. Wer sich konsequent selbst hinterfragt, entwickelt sich weiter. Irgendwie muss ich jetzt an Kaizen denken.
https://leadershipfreak.blog/2026/05/19/the-best-ability/
Tim Themann hat sich daran gewagt, hinter „Kaizen” zu blicken und ideengeschichtlich aufzuarbeiten, weshalb „Kaizen” eine Haltung darstellt und weshalb wir uns in unserem westlich geprägten Kulturkreis mit dieser Haltung so schwer tun. Hut ab! Ich weiß, dass er es sich nicht einfach gemacht hat, denn ich durfte vorab eine erste Fassung lesen und Feedback geben. Für mich war der Artikel sehr spannend und aufschlussreich. Ich hoffe, dass es euch auch so geht.
https://die-computermaler.de/warum-kaizen-eine-haltung-ist-und-kvp-nur-ein-prozess/
Auch Götz Müller greift das Thema Kaizen auf. Er versucht zu erklären, was Kaizen nicht ist. Es ist eine Haltung. Keine Methode. Kein Prozess. Interessant dabei ist, dass er Kaizen als Akronym nutzt. Hinter jedem Buchstaben steht ein Begriff, der die oft gelebte Realität darstellt und im Prinzip verdeutlicht, dass Methoden und Prozesse kein gelebtes Kaizen sind.
https://www.geemco.de/artikel/was-kaizen-nicht-ist-bzw-sein-sollte
John Knotts Beitrag beleuchtet eine Thematik rund um Metriken, die sicherlich einigen bekannt vorkommt: Durchschnittswerte sind nicht immer gute Indikatoren und Referenzwerte. Dies gilt insbesondere bei Prozessverbesserungen. Das heißt jedoch nicht, dass wir Durchschnittswerte verteufeln sollen, sondern es gilt wie so oft – nicht nur im Umgang mit Metriken – reflektiert-kritisch hinzuschauen und immer auch zusätzliche Informationen einfließen zu lassen.
https://blog.gembaacademy.com/2026/05/22/the-trouble-with-averages/
In seinem folgenden Blogartikel versucht Simon Flossmann, Indikatoren zu nennen, anhand derer sich erkennen lässt, ob die Rolle des Product Owners gut besetzt wurde. Allerdings möchte ich zur Vorsicht raten, hier vorschnell von den Indikatoren auf die betreffende Person zu schließen. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, auch auf das „System” zu achten. Denn es sind oft auch die Zwänge des Systems, die zu einigen der „Fehlentwicklungen” führen, die er in seinem Blogartikel thematisiert. Die genannten Indikatoren bedeuten letztendlich, genauer hinzusehen und Ursachenforschung zu betreiben.
Ich weiß nicht, wie oft ich schon skeptisch auf Scrum- und Kanban-Boards geschaut habe. Skeptisch, weil ich sehr viel Arbeit auf den Boards gesehen habe. Arbeit, die aber nicht abgeschlossen war. Arbeit, die parallel stattfand. Fast genauso wie im Blogartikel von Rudolf Gysi. Vielleicht bin ich genau deshalb ein Freund der Begrenzung paralleler Arbeit geworden. Mehr Fokus, erst abschließen, dann das nächste Thema angehen. Einfach auch, weil nur so sichtbar wird, ob und wie wir einen Mehrwert erzeugen.
https://agilereflection.org/while-wip-roi-0/
Ich bevorzuge kleine Anforderungen in Form von User Stories oder Job Stories. Kleine Losgrößen sind schneller abgeschlossen, ermöglichen schnelleres Lernen und liefern früher Nutzen. Die Reflexions- und Lerntaktung wird kürzer, sodass wir früher erkennen, wo Verbesserungspotenziale bestehen oder wo wir uns geirrt haben. Daher sollte man das Story-Splitting nicht unterschätzen. Mike Cohen, ein Urgestein der Agilität, gibt hierzu ein paar brauchbare Tipps aus der Praxis.
Ausgangspunkt jeder Analyse ist das Verständnis des Problems. Hier kann das „Problem Statement” aus dem Design Thinking (ich kenne eine ähnliche Methode auch aus anderen Kontexten, beispielsweise dem TPS) Hilfestellung liefern. Dabei geht es darum, zu verstehen, wann und in welchem Kontext ein Problem mit welcher Wirkung entsteht und auftritt. Einfach und effektiv. Aber auch effektiv. Vielen Dank an Lars Richter, der es prägnant zusammengefasst hat.
https://scamper.blog/problem-statement/
Am 23. Mai 2026 ist das Grundgesetz 77 Jahre alt geworden. Für mich war das ein Grund, am Samstag zu feiern – wie übrigens jedes Jahr zum Geburtstag des GG. Denn ich halte unsere Verfassung nicht nur für ein besonderes Dokument, sondern auch für eine Verpflichtung gegenüber nachfolgenden Generationen in Deutschland, Europa und der Welt. Eine Verpflichtung, die es mit Leben zu füllen gilt und auf die wir auch stolz sein dürfen. Eine Verpflichtung, die bedeutet, dass wir das Vermächtnis in Ehren halten und gegen seine Gegner verteidigen müssen. Alfons Pieper hat es in dem folgenden Artikel, wie ich finde, gut zum Ausdruck gebracht.
https://www.blog-der-republik.de/wehrhafte-demokratie-77-jahre-grundgesetz/
Kleiner Einschub: Sollten sich aktive Befürworter und Anhänger der „Nicht-Alternative” unter meinen Lesern befinden, kann ich gerne auf sie verzichten. Wie übrigens auf alle Gegner der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wie Christian Wolff bin ich der Meinung, dass es höchste Zeit ist, dass sich alle demokratischen Fraktionen entschieden gegen die Nicht-Alternative stellen. Jetzt und ohne Diskussion. Bevor es zu spät ist. Sonst werden wir bald keinen Geburtstag des Grundgesetzes mehr feiern können.
https://www.blog-der-republik.de/hoechste-zeit/
Dass die Gefahr derzeit besonders groß ist, die von der Nicht-Alternative ausgeht, wird bei den anstehenden Landtagswahlen in mehreren Bundesländern, wie beispielsweise Sachsen-Anhalt, sichtbar. Die Amadeu-Antonio-Stiftung beschreibt in einer aktuellen Broschüre, die zum Download bereitsteht, sehr eindrücklich das Szenario, das uns sehr wahrscheinlich erwarten wird. Ein Szenario, vor dem selbst die Gewerkschaft der Polizei vor einigen Tagen eindringlich warnte. Die einschlägigen Wahlprogramme deuten darauf hin, dass dieses Szenario mehr als denkbar ist.
#AfD #Agile #Ankommen #Gesellschaft #Grundgesetz #Kaizen #KI #Lean #Lernfähigkeit #Metriken #Obsidian #Politik #ProblemStatement #Produktivität #Scrum #StorySplitting #UserStorys #WorkInProgress #Zeitmanagement5 Whys — когда «починили» не помогает 🔍
«Баг вернулся третий спринт», «прод упал в пятницу», «снова не успели в цель» — знакомо? Часто команда чинит симптом, а корень остаётся.
5 Whys (пять «почему?») — метод Тайити Оно из Toyota. От факта «что случилось» через цепочку «почему?» к системной причине, которую можно убрать, а не к «Вася не успел».
В новом материале на RetroPoint:
• чем 5 Whys отличается от обычного ретро на спринт 🎯
• когда формат уместен (инцидент, повторяющаяся проблема)
• как провести расследование за ~45 минут без поиска виноватых 🤝
• типичные ловушки (остановились на 3-м «почему?», ушли в гипотезы)
• пять колонок на доске от «симптома» к «корню» с готовым шаблоном
👉 https://retropoint.ru/news/five-whys-retrospective
Плюс страница техники и создание доски по шаблону: https://retropoint.ru/techniques/5-whys
Если в команде устали от «починили — снова сломалось», то попробуйте на ближайшем инциденте 🚀
#RetroPoint #тимлид #1to1 #управлениекомандой #retrospective #ретроспектива #agile #scrum #kanban #teamlead #it #itleads #teamleadthings #команда #retroonline #просторетро #oneonone #one2one #pokerplanning #ретро #agile #scrum #realtime #swot #okr #5whys
🛠 Доработали доску по вашим заявкам.
Слушаем письма в поддержку и в каждом релизе закрываем сразу пачку накопившихся пунктов.
Что появилось:
— Action items со связкой 1-2-1 ↔ доска: имя ответственного на доске — кликабельный бабл, ведёт в нужную комнату 1-2-1; в 1-2-1 у задачи — обратная ссылка на ретро-доску.
— «Готов» и счётчик N из M в шапке доски: фасилитатор видит, что команда готова двигаться дальше, и может не ждать таймера.
— Скрытие и маскировка карточек по колонкам: оставляем в фокусе одну зону, остальное под blur; чужой текст замаскирован, чтобы не «просвечивал».
— Счётчики комментариев и оставшихся голосов прямо у иконок.
— 🔔 Мелодия таймера на выбор: мягкие сигналы или гонг — отдельная настройка на доске.
— Права гостей на правки чужих карточек, общая сессия между вкладками и аватары через Gravatar.
👉 Подробно: https://retropoint.ru/news/board-workspace-may-2026
#RetroPoint #тимлид #1to1 #управлениекомандой #retrospective #ретроспектива #agile #scrum #kanban #teamlead #it #itleads #teamleadthings #команда #retroonline #просторетро #oneonone #one2one #pokerplanning #ретро #agile #scrum #realtime #swot #okr
RE: https://hachyderm.io/@trondhjort/116617159142908240
Entwickelnde Personen MÜSSEN Kontakt mit den nutzenden Personen haben.
Sonst entsteht Verschwendung auf verschiedensten Ebenen.
Scrum Master, die "das Entwicklungsteam" von der "Außenwelt" abschirmen, haben ihren Job nicht verstanden.
Wirklich nicht.
#agile boostedOrganisational Dysfunction of the Day
The customer we never met
Context: Context: The team is building a product. They have a backlog, a product owner, and a roadmap. A user story describes what users need. Personas represent who those users are. Analytics track what people do. Every few months, there is a user research report from the UX team. The team works hard, ships regularly, and hits their sprint goals. They have never spoken directly to a customer, though. The product owner does that, and the UX researcher. But the engineers, the people making hundreds of small decisions every day that shape the product, have not. They are building for an abstraction. A persona on a wall, a ticket in Jira, a data point in a dashboard.
OST explains: An open system maintains its health by actively engaging with its environment. For a product team, the primary environment is the people using what they build. The DP1 bureaucracy is a closed system and mediates that relationship through roles: the product owner translates customer needs into requirements, the UX researcher translates behaviour into insights, and the engineer receives the output of both translations. Each translation loses something. The judgment, the context, the friction, the moment when a real person says something that changes how you understand the problem entirely. In DP2, the group owns the whole task, which includes understanding who it is for. Teams with direct customer access make qualitatively different decisions than teams working from second-hand accounts. Not because engineers are better researchers, but because unmediated contact with the environment is not a nice-to-have. For an open system, it is the condition for staying alive.
A Day in the Life of a Product Owner - Scrum.org Blog (Mary Iqbal)
Gedanken zur Agilität:
"Boilerplate Code" wird in der Softwareentwicklung repetitiver Code genannt, der wenig eigene Logik mitbringt.
Ich frage mich, ob wir mit den "Scrum Ceremonies" nicht ziemlich viel organisatorischen "Boilerplate" generieren, und daher bei vielen Betroffenen auch mittlerweile eher Ablehnung auslösen. Was vor 20 Jahren noch notwendig war, was sich heute mit viel breiterem agilen Grundverständnis wirklich obsolet geworden ist. #agile #scrum #agileCoach #Agility
Your company didn't fail at agile. It failed at understanding why it needed agile in the first place.
You implemented SAFe, followed the Scrum Guide to the letter, and added reporting layers on top.
Congratulations, you built waterfall with standups.
Agile isn't a framework you install. It's the ability to learn, adapt, and deliver value in small steps when you don't know the path yet.
Dear #agile community on #Mastodon: I need honest, brutal feedback.
I wrote the Work-Feedback Loop: a thinking model to diagnose where agile work actually breaks down. Not a framework. A diagnostic tool.
It's a long read. Big ask, I know.
Tell me where the thinking is weak, unclear, or wrong. And if you think it has merit, share it with people who'd challenge it further.
https://no-bullshit-agile.com/wfl/
Boosts very welcome.
First Principles in Scrum: OpenClaw Scrum and Scrum@Scale: Create Trust at Machine Speed by Jeff Sutherland is the featured book 📖 on Leanpub!
Link: https://leanpub.com/firstprinciplesinscrumscrumandscrumscaleforopenclaw
#computer_programming #business_and_management #scrum #leadership_agile #agile_enterprise #enterprise_management #scrum_project_management #product_management #teamwork
В RetroPoint — две новые штуки про стратегические ретроспективы 🎯
SWOT-ретроспектива — четыре квадранта (сильные/слабые стороны внутри, возможности/угрозы снаружи) как формат командной встречи. Когда обычное спринт-ретро узко, а нужен срез шире — на квартал или продукт целиком. Разобрали, как удержать команду от «жалоб на рынок» и какие действия рождаются на выходе: 👉 https://retropoint.ru/news/swot-retrospective
Связка SWOT с циклом OKR в один клик 🔗 Со страницы цикла теперь создаётся SWOT-доска по кнопке «Создать SWOT-ретро» — с готовой шапкой цикла над колонками: прогресс, статус, focus-цели. Симметрично уже знакомому Sprint Goal ретро для одного KR: 👉 https://retropoint.ru/news/swot-okr-cycle-link
Удобно перед стартом нового квартала: увидеть «положение» и сразу формулировать Objectives 💡
#RetroPoint #тимлид #1to1 #управлениекомандой #retrospective #ретроспектива #agile #scrum #kanban #teamlead #it #itleads #teamleadthings #команда #retroonline #просторетро #oneonone #one2one #pokerplanning #ретро #agile #scrum #realtime #swot #okr
Realtime без тормозов на ретро 🚀
Несколько команд заметили: когда на публичной доске одновременно активны многие участники, страница может тормозить, а часть запросов — падать с ошибкой 😬
Мы разобрались и уже поправили это на production ✅
В чём была проблема: обновления доски идут через realtime (SSE). При пиковой нагрузке сервер слишком долго держал служебные соединения с базой — и новые запросы (открытие доски, вход гостя по паролю) начинали сбоить.
Что сделали 🛠️ — переработали SSE: push по-прежнему мгновенный, база не «висит» на каждом подключении
— увеличили запас API на production
— подкрутили поллинг для гостей
Проверили нагрузкой 📊 Прогнали бенчмарки на реальном prod — типичное ретро и десятки параллельных SSE-подключений проходят без ошибок.
Для обычного спринт-ретро на 15–30 человек — с запасом 💪
Подробности: https://retropoint.ru/news/workspace-realtime-stability-may-2026
Спасибо тем, кто написал прямо во время встречи — это помогло быстро найти баг 🙏
#RetroPoint #тимлид #1to1 #управлениекомандой #retrospective #ретроспектива #agile #scrum #kanban #teamlead #it #itleads #teamleadthings #команда #retroonline #просторетро #oneonone #one2one #pokerplanning #ретро #agile #scrum #realtime