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#LINKSDERWOCHE | 16/2026: Produktivität, Lean und Agile

PRODUKTIVITÄT

Aufgabenmanagement | Drei einfache Regeln

Das Aufgabenmanagement ist ein Thema, zu dem sicherlich mehrere Kilometer Regalfläche mit entsprechender Ratgeberliteratur gefüllt werden können. Zumindest habe ich mich in all den Jahren durch Berge von Büchern gequält. Im Nachhinein betrachtet war das vollkommen unnötig. Es ist relativ einfach. Man braucht nicht viel. Welches Werkzeug man nutzt, um es abzubilden, spielt meines Erachtens eine nachgeordnete Rolle, solange man ein einfaches und durchdachtes System verwendet. Ähnlich wie Thomas Mathoi es mit Obsidian macht. Übrigens geht das Ganze auch für Fans von Personal Kanban mit Obsidian (ich bin ein Personal Kanban-Fan, weil ich den „Überblick” für mich brauche und die Workflow-Darstellung mir dabei hilft, ihn zu behalten).

https://www.mathoi.at/2026/04/13/drei-regeln-fuer-drei-aufgabenlisten/

Gewohnheiten | Die vergessene 8. Gewohnheit oder weshalb wir immer auf neue Weise von vorne beginnen sollen

Wer sich mit Produktivität beschäftigt, stolpert zwangsläufig irgendwann über Stephen R. Covey und seine „7 Gewohnheiten”. Dan Rockwell fügt der Liste eine achte Gewohnheit hinzu: Fang auf neue Weise von vorne an. Mit anderen Worten: Immer wieder neue Wege beginnen, dazulernen und Neues versuchen. Auf Basis der Erkenntnisse, die man gewonnen hat. Als Freund von Kaizen und kontinuierlichem Lernen springt mich das natürlich sofort an.

https://leadershipfreak.blog/2026/04/17/the-forgotten-habit/

Proaktiv statt reaktiv | Fokus auf die Dinge, die wir beeinflussen können

Schon die alten Stoiker wussten: „Fokussiere dich auf die Dinge, die du aktiv beeinflussen kannst, und nicht auf die, die außerhalb deiner Macht liegen.” Wie Lars Bobach verdeutlicht, ist das heute immer noch ein sehr praktikabler Tipp. Wenn wir uns auf die Dinge konzentrieren, die wir beeinflussen können, sind wir weniger im reaktiven und mehr im proaktiven Modus unterwegs. Zugegeben, es ist nicht immer ganz einfach. Und doch ist es hilfreich – gerade in turbulenten Zeiten wie diesen. Gerade in den turbulenten Zeiten, in denen wir derzeit leben.

https://larsbobach.de/proaktiv-statt-reaktiv/

LEAN

Nicht-wertschöpfende Arbeit | Die 8 Arten der unnötigen Arbeit nach Taiichi Ohno

Dank einer japanischen Muttersprachlerin habe ich irgendwann gelernt, dass der Begriff Muda nicht „Verschwendung” bedeutet, sondern eher mit „für die Katz” oder „unnötig” übersetzt werden kann. Daher spreche ich nicht von den acht Arten der Verschwendung, sondern von den acht Arten der nicht wertschöpfenden Arbeit (nach Taiichi Ohno). Ich nutze die Aufstellung übrigens auch gerne im agilen Kontext in Retrospektiven, um Verbesserungspotenziale zu entdecken, und bin immer wieder begeistert von den Aha-Effekten, die sie erzielen kann. Mark Graban stellt die acht Arten der nicht wertschöpfenden Arbeit hier recht ausführlich dar und erklärt auch, wie sie als Indikator für Verbesserungspotenziale im System wirken.

https://www.leanblog.org/2026/04/8-wastes-of-lean/

Kein Tag ohne Verbesserung | Das Streben zum Besseren mit Leben füllen

Ich bin ein großer Freund von Kaizen. Kaizen steht für ein beständiges Streben nach besseren Wegen und Lösungen. Es ist eine Art „Denk- und Arbeitshaltung“, bei der wir beständig danach streben, bessere Lösungen zu entwickeln. Kaizen ist in diesem Sinne kein kontinuierlicher Verbesserungsprozess, sondern geht darüber hinaus. Und, auch dies ist wichtig, es ist nichts, was nur bestimmte Personen in bestimmten Rollen tun. Es ist etwas, das uns alle angeht. Egal, in welcher Rolle wir tätig sind und unabhängig davon, auf welcher Hierarchiestufe wir uns befinden. Hierzu passt der Beitrag von Alen Ganic, der betont, wie wichtig dabei eine unterstützende und befähigende Führung ist. Denn nur so gelingt das tägliche Streben zum Besseren im Arbeitsalltag.

https://blog.gembaacademy.com/2026/04/14/everyone-improving-every-day/

AGILE

Sprint Events mit KI | Wie die KI bei Refinement, Planning und der Retrospektive helfen kann

Was den „übermäßigen“ Einsatz der KI betrifft, bin und bleibe ich vorsichtig. Wie schon öfter ausgeführt, teile ich die euphorische Erwartungshaltung mancher Mitmenschen nicht. Wenn man sie reflektiert nutzt, kann die KI vieles einfacher machen. Die Betonung liegt auf „kann”. Sie muss nicht. Daher sollten die Ergebnisse niemals unreflektiert und unkritisch übernommen werden. Dennoch denke ich, dass sich mit KI-Unterstützung (die Betonung liegt auf „Unterstützung”) manches vereinfachen lässt, indem man sie als Reflexions- und Inspirationshilfe nutzt, ähnlich wie Simon Flossmann es in seinem Blogartikel für das Refinement, die Planung und die Retrospektiven vorschlägt. Aber Achtung: Nicht alles, was man tut, möchte man auch im „Netz” wiederfinden. Auch hier gilt daher: Bei einem reflektierten Umgang mit der KI gehen kritische Informationen nicht verloren.

https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-mit-ki-so-lost-du-typische-probleme-im-handumdrehen-refinement-sprint-planning-und-retrospektiven

Veränderungsinitativen | Spannungen erkennen und lösen

Jan Fischbach nutzt eine äußerst einleuchtende Metapher, um zu verdeutlichen, wie Veränderungsinitiativen in komplexen Gebilden wie Organisationen funktionieren. Er greift dabei auf Tensegrity-Strukturen als Bild zurück. Ich finde diese Metapher sehr treffend, da Veränderungen immer auch „Spannungen” erzeugen, die wir als Widerstand wahrnehmen. Im nächsten Schritt greift er auf bewährte Werkzeuge wie Ursache-Wirkungs-Diagramme, Empathiemaps, gewaltfreie Kommunikation und Liberating Structures zurück, um die durch Veränderungsinitiativen entstehenden Spannungen aufzulösen.

https://www.teamworkblog.de/2026/04/warum-veranderungsinitiativen-scheitern.html

Grüne und rote Flaggen | Interviewaussagen auf die wir achten sollten

Seit 2008 beschäftige ich mich mit Scrum, Kanban und Agilität im Allgemeinen. Schon viel länger beschäftigt mich die Frage, welches Arbeitsumfeld wirksam ist. 2018 habe ich mich schließlich entschieden, die Branche zu wechseln und bin in die Beratung gewechselt. Ich erhoffte mir, von dort aus auch anderen Menschen und Organisationen dabei zu helfen, ihren Weg in die Lean-Agile-Welt zu finden. Und ich habe einiges gelernt. Es gibt Sätze und Aussagen, bei denen bei mir Alarmglocken schrillen, während mich andere motiviert haben, zu unterstützen. Einige dieser Aussagen finde ich fast identisch im Text von Maria Iqbal über grüne und rote „Flaggen” bei der Auftragsklärung als Scrum Master wieder. Ja, die roten und grünen Flaggen sind eindeutige Indizien.

https://www.scrum.org/resources/blog/interview-red-flags-scrum-master

Verzögerungskosten | Den Preis der Zeit klar benennen, um Mehrwert zu erkennen

Wie Ralph Jocham gut herausarbeitet, verbirgt sich hinter dem Konzept der Verzögerungskosten ziemliche Sprengkraft. Bedauerlicherweise kenne ich kaum ein Team, das in der Lage wäre, die Verzögerungskosten tatsächlich zu benennen. Dabei wäre das der wohl effektivste Priorisierungsansatz. Die Herausforderung besteht in der Quantifizierung der Verzögerungskosten, dessen bin ich mir bewusst. Auch, dass sie in manchen Kontexten nicht so einfach fassbar sind. Wenn man sich allerdings von einer engen betriebswirtschaftlichen Begriffsdeutung löst und sich stärker auf die Auswirkungen bezieht, bekommt man relativ schnell ein gutes Gefühl dafür, welche Folgen eine „Verzögerung” hat, und kann so eine gute priorisierung hinbekommen, die auf Mehrwert basiert. Letztendlich stellt sich die Frage: Wenn wir A zuerst machen, welche Auswirkungen hat es, dass B und C warten? Sind die Auswirkungen schwerwiegender, wenn wir A hinten anstellen und C umsetzen?

https://www.scrum.org/resources/blog/price-your-time-cost-delay-discipline-most-product-teams-skip

Visualisierung des Arbeitssystems | Wie die Visualisierung hilft, das Arbeitssystem weiterzuentwickeln

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Visualisierung des „Arbeitssystems” und seiner Elemente zu einer besseren Zusammenarbeit und einem deutlich höheren Mehrwert für alle Beteiligten führt. Aus diesem Grund bin ich zunächst ein großer Freund von Kanban und inzwischen von Obeya geworden. Wie Jim Benson verdeutlicht, trägt die Visualisierung im Wesentlichen dazu bei, dass wir schneller erkennen, was die Beteiligten benötigen, um Entscheidungen treffen, Hindernisse auflösen und Wirkzusammenhänge verstehen zu können. Dafür ist die Visualisierung der richtige Weg.

https://humanework.substack.com/p/we-are-all-in-transformation

Engpass des Kunden erkennen | Engpass erkennen, verstehen und lösen – das ist die Aufgabe

Was ist mein Job als Scrum Master, Kanban Coach, Agile Coach, Obeya Coach oder in einer sonstigen Rolle, in der man mich in eine Organisation holt? Ich löse Engpässe, damit sich die Organisation und das Team positiv weiterentwickeln können. Dazu müssen wir zunächst das Problem verstehen. Das gilt auch für Teams, die etwas für Kunden entwickeln, sowie für Berater, die ihren Job ernst nehmen. (Pardon, diesen kleinen Seitenhieb, liebe „Standesgenossen”, müsst ihr mir verzeihen.) In diesem Sinne fand ich den Blogartikel von Lars Richter (Scamper) sehr inspirierend, wenngleich er stark von der Produktentwicklung geprägt ist. Am Ende des Tages haben wir nur dann wirklich einen Mehrwert erzeugt, wenn wir für die Menschen, für die wir tätig sind, ein Problem gelöst haben.

https://scamper.blog/schnellere-pferde/

    #agile boosted

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    Новая статья в блоге: Sprint Goal — ретроспектива, которая держит рамку вокруг цели спринта.
    Частая боль командных ретро: встреча превращается в обзор задач из трекера. Сделали / не успели / разбираемся. А вопрос, к которому команда шла на планировании — «достигли ли мы цели?» — остаётся за кадром.

    Sprint Goal меняет точку отсчёта. Четыре колонки:
    — Sprint goal. Цель спринта в формулировке с планирования, без правок.
    — What helped. Что помогло приблизиться именно к ней.
    — What blocked. Что мешало. Фильтр тот же: влияние на цель.
    — Next sprint focus. На чём сфокусироваться дальше — карточки, которые уходят прямо в планирование следующего спринта.

    Формат раскрывается, когда команда живёт по квартальным целям или OKR, а спринт — это не самостоятельная единица, а шаг к большему результату. Серия таких ретро красиво складывается: кандидаты из Next sprint focus одного спринта становятся Sprint goal следующего.

    В статье разбираем, как провести встречу за 50 минут, какие ловушки ждут (самая частая — sprint goal, придуманный пост-фактум) и когда лучше взять другой формат — 4Ls, What Went Well или Mad Sad Glad.

    Читать: retropoint.ru/news/sprint-goal
    Шаблон: retropoint.ru/techniques/sprin

      #agile boosted

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      4Ls — ретроспектива для длинных этапов и обучающихся команд.

      Liked, Learned, Lacked, Longed for — четыре угла рефлексии поверх привычных «плюс / минус». Формат раскрывается там, где Start-Stop-Continue кажется плоской: длинный этап, онбординг, первая ретро новой команды.

      В статье — когда 4Ls работает лучше трёх колонок, как провести встречу за 60 минут и как не дать колонкам Learned и Longed for превратиться в формальность.

      retropoint.ru/news/4ls-retrosp

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        Stefan Roock boosted

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        “Scrum is a mini waterfall” - Andy Hunt.

        Listen to him… you need more in place than Scrum if you develop software or you will fail…

        podcasts.apple.com/de/podcast/

        Thanks for the episode @itagile @StefanRoock

          #agile boosted

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          В RetroPoint запустили раздел «Команды» в профиле.

          Теперь управление составом и доступом к доскам живёт в одном месте:
          — список команд с карточкой и составом «N+1» (участники + лидер бренд-цветом);
          — экран команды с вкладками «Участники», «Инвайты» и «Настройки»;
          — приглашение по ссылке → отдельная страница приёма инвайта;
          — подсказки по лимиту тарифа: сколько участников можно добавить и сколько уже занято.

          Раньше владельцу кабинета приходилось держать состав и доступы «в голове» — теперь всё в одном интерфейсе, и для владельца, и для участников команды.

          Открыть: retropoint.ru/profile/teams
          Подробности: retropoint.ru/news/teams-block

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            Когда сухое «что улучшить» не работает — попробуйте Mad, Sad, Glad!

            Есть состояние команды, в котором классические ретро буксуют: после тяжёлого спринта, серии инцидентов или организационной перемены люди приходят на встречу молчаливые и усталые. Списки «что улучшить» получаются формальными, обсуждение не едет.

            Mad, Sad, Glad — формат, который не идёт в решения с первой минуты. Сначала он разгружает команду, а уже потом вытаскивает темы для изменений.

            Три колонки:
            ▫️ Mad — что раздражало: падающие тесты, ночные инциденты, смена приоритетов на лету. Правило: пишем про процессы и ситуации, не про людей.
            ▫️ Sad — что расстроило: успели меньше, чем планировали; ушёл коллега; идея не долетела до релиза. Тихие сожаления, не претензии.
            ▫️ Glad — чему радовались: победы, благодарности, человеческие мелочи. Колонку важно заполнить даже после самого тяжёлого спринта — она удерживает встречу от общего уныния.

            Что делает формат рабочим — и что его ломает:
            ✅ Правила на входе (5 минут). Психологическая безопасность — не декорация, а рабочее условие.
            ✅ Индивидуальное заполнение в тишине: эмоциональные темы легко затирают голос интровертов.
            ✅ Явный переход «от эмоций к действиям» — без него формат превращается в чат поддержки.
            ❌ Обсуждение скатывается в персоналии.
            ❌ Пустая колонка Glad после жалоб.
            ❌ Делать Mad, Sad, Glad каждый спринт — заряд формата притупляется, 1 раз в 3–4 ретро достаточно.

            В новом материале RetroPoint разобрали:
            — когда Mad, Sad, Glad работает лучше других форматов;
            — как провести встречу за 50 минут с таймингом по шагам;
            — какие ловушки прячутся в психологической безопасности;
            — чем формат отличается от What Went Well и Start, Stop, Continue;
            — когда лучше выбрать что-то другое.

            👉 Статья: retropoint.ru/news/mad-sad-gla

            Запустить доску по этому шаблону можно прямо со страницы техники — три колонки уже настроены.

            @rf@mastodon.ml @rf@mas.to @Russia@3zi.ru @russia@lemmy.ml

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              @nobsagile@mastodon.social

              On your boards: do stories change status, do subtasks change status, and do stories only change when subtasks are done? Or some other combination? Why?

                #agile boosted

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                [?]Rosanna Sibora [she / her] » 🌐
                @RosannaSibora@fosstodon.org

                Today we released a major update to our backlog module within @openproject. 🥳 All that to make the collaboration in your teams more productive.

                openproject.org/blog/agile-upd

                  #agile boosted

                  [?]Rosanna Sibora [she / her] » 🌐
                  @RosannaSibora@fosstodon.org

                  I'm very happy to report that today we released our action boards - including kanban and scrum boards - in @openproject to the community edition. Enjoy! 🥳

                  This step reflects our commitment to making powerful agile tools accessible to a broader audience, while continuing to evolve OpenProject based on the needs of our Community.

                    #agile boosted

                    [?]Thomas ◉ measure flow » 🌐
                    @nobsagile@mastodon.social

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                    [?]Retro Point » 🌐
                    @retropoint@mastodon.moscow

                    🟢🔴🔵 Start, Stop, Continue — ретроспектива за 45 минут

                    Самый короткий путь от «как всё прошло» к «что мы сделаем по‑другому». Всего три колонки:
                    • Start — что начать делать
                    • Stop — что мешает и пора прекратить
                    • Continue — что работает и бережём

                    Формат ловко обходит два типичных провала ретро: разговор не скатывается в «сплошной негатив», и команда не тонет в деталях. За 45 минут выходите с 2–3 конкретными договорённостями и владельцами.

                    В новой статье разобрали: кому подходит, как провести по таймингу, каких ловушек избегать и чем SSC отличается от What Went Well, 4Ls и Mad/Sad/Glad.

                    👉 Читать: retropoint.ru/news/start-stop-

                    А в RetroPoint доску по этому шаблону можно создать в один клик.

                    @rf@mastodon.ml @rf@mas.to @Russia@3zi.ru @russia@lemmy.ml

                      #agile boosted

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                      Ретро без гадания: собрали техники в одном месте!

                      Запускаем раздел «Техники» на RetroPoint — коротко и по делу: что за формат, кому он подходит и какие колонки появятся на доске.

                      Двенадцать проверенных сеток — от классики вроде Start / Stop / Continue и What Went Well до Sailboat, хронологии спринта и «трёх поросят». Можно просто почитать. А если пора провести ретро — создайте доску по выбранному шаблону в пару кликов, в том числе прямо со страницы техники, без ручной настройки колонок.

                      Смотреть и выбирать: retropoint.ru/techniques — заходите на следующую ретроспективу чуть увереннее.

                        #agile boosted

                        [?]ralf warümme tauscher » 🌐
                        @derralf@friends.librescrum.org

                        ueberleg mir grad nen halbtagsworkshop:

                        • 15min Ankommen und erster Austausch (impromptu networking)
                        • 30min humorvolle Zerstoerung (TRIZ)
                        • 16min durchatmen / pause
                        • 60min What I need from You (winfy)
                        • 30min shift&share oder troika consulting (je nach dem, was mir dann passt)
                        • 15min 15% solutions

                        was meint ihr, is "was wuerde es noch schlimmer machen" triz aktion vor einem winfy hilfreich?

                        @agile

                          #agile boosted

                          [?]Agile ♻️ Agilist.in » 🌐
                          @agile@mastodon.online

                          #agile boosted

                          [?]ralf warümme tauscher » 🌐
                          @derralf@friends.librescrum.org

                          hab den gebucht. kommt noch wer mit? ;)

                          @agile

                            #agile boosted

                            [?]Agile ♻️ Agilist.in » 🌐
                            @agile@mastodon.online

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                            [?]Agile ♻️ Agilist.in » 🌐
                            @agile@mastodon.online

                            #agile boosted

                            [?]Agile ♻️ Agilist.in » 🌐
                            @agile@mastodon.online

                            #agile boosted

                            [?]Tim Zöller » 🌐
                            @javahippie@mainz.social

                            Ich habe mal eine ernsthafte Frage an alle, die mit Sprints arbeiten und Cuntinuous Delivery machen (oder zumindest sehr regelmäßig auf Prod deployed): Wie rechtfertigt ihr Sprintziele, wenn eh deployed wird, wenn etwas fertig ist. In meinem Kopf macht es keinen Sinn mich auf ein Sprintziel zu committen, welches zwei Wochen weg ist, wenn es schon früher in Prod sein kann, oder auch erst einen Tag später. Das wirkt so gekünstelt auf mich, ohne Deliverable am Sprintende

                              #agile boosted

                              [?]Retro Point » 🌐
                              @retropoint@mastodon.moscow

                              RetroPoint — инструмент для проведения ретроспектив команды.

                              Это простой и понятный сервис с канбан-досками, голосованием, опросами и таймером — всем, что нужно, чтобы ретро не превращались в формальность, а реально помогали улучшать работу команды.

                              Особенно полезен:
                              — тимлидам и руководителям команд
                              — тем, кто только начинает управлять людьми и выстраивать процессы
                              — распределённым командам

                              Планируем постепенно расширять функциональность — добавлять новые инструменты, которые помогут тимлидам и руководителям эффективнее работать с командой.

                              На сайте также будут публиковаться материалы про управление командами и проведение ретроспектив.

                              Посмотреть можно здесь:
                              retropoint.ru/news/publi...

                                #agile boosted

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                                #LINKSDERWOCHE | 15/2026: Produktivität, Agile, Management und Leadership

                                PRODUKTIVITÄT

                                Selbstausbeutung | Wie wir uns selbst „sabotieren“

                                Gerade als ich die Links der Woche zusammenstelle, stoße ich in meinem RSS-Reader (ja, ich habe tatsächlich einen, der ein wichtiger Teil meines Informationsmanagements ist) auf einen Gastbeitrag von Astrid Kuhlmey bei t2informatik. Ein Blogbeitrag, der mir in weiten Teilen sogar aus der Seele spricht. Sie spricht von „Selbstausbeutung”. Das trifft es ganz gut. Das erinnert ein bisschen an die von mir immer wieder ins Spiel gebrachte „Effizienzneurose”, die zwar auf einer anderen Ebene ansetzt, aber eben auch Teil jener Denkweise ist, die den ganzheitlichen Blick nahezu komplett „ausblendet” und „Upstream-Denken” fast unmöglich macht. Bedauerlicherweise sind wir alle Teil eines Systems und es ist gar nicht so einfach, dieser Entwicklung entgegenzuwirken – selbst wenn man die Erkenntnis hat. Insbesondere nicht, wenn uns ewig gestrige „Entscheidungsträger” erklären, wir müssten mehr arbeiten (trotz Verdichtung der Arbeitsqualität und anderer Faktoren).

                                https://t2informatik.de/blog/stoppt-die-selbstausbeutung/

                                Aufgabenmanagement | Aufgaben mit Obsidian ohne Plugins organieren

                                Ich habe Obsidian – auch durch Thomas Mathoi – schon lange auf dem Schirm. Ich nutze es zwar immer noch zu wenig. Das will ich aber ändern. In seinem folgenden Blogartikel zeigt Thomas Mathoi, was Obsidian allein schon mit Bordmitteln in Sachen Aufgabenorganisation kann, sodass man gut auf Plugins verzichten kann. Das ist sicherlich nicht ganz so schick wie manche anderen Werkzeuge auf dem Markt. Dennoch ist es ausreichend. Hinzu kommt, dass sich Notizen und Aufgabenmanagement gut vereinen lassen.

                                https://www.mathoi.at/2026/04/06/obsidian-kaizen-aufgabenuebersicht-mit-bordmitteln-selber-bauen/

                                Zu viele Aufgaben | Rahmen schaffen für Priorisierung

                                Ich beschäftige mich gefühlt schon ewig mit Produktivität und habe unzählige Methoden, Ideen und Ansätze ausprobiert. Gefühlt hat keine davon das zentrale Problem gelöst, dass es immer mehr zu tun gibt, als ich leisten kann. Je mehr ich von meiner To-do-Liste abarbeite, desto mehr kommt nach. Die Lösung dafür lautet oft: richtig priorisieren, dann wird das schon. So einfach ist es dann eben oft nicht. Meine Erkenntnisse: 1. Es gibt nicht die eine Wunderlösung und Methode. 2. Jeden Tag setze ich alles zurück und plane „frisch”. Ähnlich sieht es bei den Empfehlungen von André Bosse aus. In seinem Beitrag finden sich ein paar gute Ansätze.

                                https://www.manage-dich-selbst.de/zu-viele-aufgaben/

                                Agieren statt Reagieren | Reaktionsmodus im Aufgaben abarbeiten durchbrechen

                                Zum Thema der endlosen „Aufgabenliste“, das ich bereits angesprochen habe, passt ganz gut der aktuelle Podcast von Ivan Blatter. Er bringt eine spannende Perspektive ins Spiel: Das Abrutschen in den Reaktionsmodus führt dazu, dass wir wieder in die Teufelküche geraten, wenn alles gleich wichtig zu sein scheint und das „Dringende“ das „Wichtige“ in den Hintergrund drängt. Wir arbeiten die Aufgabenliste ab, ohne „Licht am Horizont”, weil ständig neue Aufgaben nachrücken. Wir reagieren statt zu agieren. Ivan Blatter gibt vier Tipps, mit denen wir aus diesem Modus aussteigen können. Und das ist vor allem Arbeit am „System”. Übrigens gibt es auch eine Überschneidung zu den Tipps von André Bosse. 😉

                                https://share.transistor.fm/s/b4bd36e6

                                Komfort macht „blöd“ | Und deshalb müssen wir reflektiert aus der Komfortzone regelmäßig raus

                                Irgendwann habe ich für mich festgestellt, dass die Menschen, die sich immer wieder selbst hinterfragen und versuchen, sich nicht zu wichtig zu nehmen, deutlich spannender sind. Sie sind offen für neue Ideen und Impulse. Außerdem liefern sie mir durch ihre Neugier und ihre Fragen neue Impulse, wie ich meine Ideen weiterentwickeln kann. Sie alle zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich nicht in ihrer „Komfortzone” einrichten, sondern sich immer wieder hinauswagen. Nicht hochriskante Geschichten, sondern bewusst und reflektiert. Wenn ich Dan Rockwell folge, würde ich sagen, dass wir auch aktiv dazu beitragen können. So wir wollen. Wie er treffend festhält, führt zu viel Komfort dazu, dass wir „dumm” werden (im Sinne von arrogant). Und wir alle wissen, dass das gefährlich ist.

                                https://leadershipfreak.blog/2026/04/09/comfort-makes-you-stupid/

                                AGILE

                                Kognitive Fallen | Wenn Effizienzdenken die Empirie überlagert

                                Die wohl wichtigste Frage ist: In welchem Kontext bewege ich mich und was ist in diesem Kontext der passendste Weg? Und genau diese Überlegung wird überraschend selten angestellt. Wenn es dann nicht funktioniert, ist der gewählte Ansatz grundsätzlich „Schrott”. Dabei wird gerne vergessen, dass methodische Ansätze wie Scrum für einen bestimmten Kontext geschaffen wurden. Scrum ist ein Rahmenwerk für die explorative Erforschung komplexer Aufgabenstellungen. In diesem Kontext funktioniert eine Denkweise, die für reproduzierbare und standardisierbare Aufgaben gemacht wurde, nicht. Gleiches gilt, wenn ich auf Kanban setze. Kanban ist in einem explorativen Kontext anders als in einem Kontext von Routinetätigkeiten, weil die Art der Arbeit eine andere ist und andere „Anforderungen” stellt. Es ist also durchaus sinnvoll, sich zu fragen, welche Denkweise für welchen Kontext geeignet ist und wie eine Denkweise aus dem einen Kontext im anderen Kontext zu kognitiven Fallen werden kann. Diese Fallen beschreibt Chuck Suscheck sehr treffend.

                                https://www.scrum.org/resources/blog/cognitive-trap-efficiency-over-empiricism

                                ROI von Scrum | Wie Scrum – bei explorativen Aufgaben – Kosten reduziert und Umsatz verbessert

                                Die Überschrift von Robert Pieper ist ein bisschen reißerisch, denn was er über Scrum schreibt, gilt nur für einen bestimmten Kontext. Jenen Kontext, für den Scrum geschaffen wurde. Nämlich für das explorative Lösen komplexer Problemstellungen. Und genau hier greift die Arbeitsweise von Scrum: Die kurzen Feedbackzyklen führen unter anderem dazu, dass wir schneller auf Fehler und Irrtümer reagieren können (was Zeit und Kosten reduziert) und früher echten Mehrwert liefern können, mit dem sich Umsatz generieren lässt – sofern man am Ende des Sprints tatsächlich ein fertiges, vollverwendbares Teilinkrement liefert. Grundsätzlich bin ich mit ihm einverstanden. Wenn es um „Neuentwicklung” geht. Und genau dafür wurde Scrum geschaffen.

                                https://www.scrum.org/resources/blog/scrum-roi-how-scrum-reduces-costs-and-drives-revenue-growth

                                Coaching und Führungsframeworks | 21 „Analyselinsen“ und Perspektiven nicht nur für Scrum Master:innen

                                Jan Fischbach hat eine echte Fleißarbeit geleistet. Er hat sich die unterschiedlichsten Coaching- und Führungsrahmenwerke sowie die jeweiligen Perspektiven, die sie einnehmen, angesehen. Insgesamt hat er damit „21 Linsen” zusammengetragen. Ich bin mir sicher, dass kein Coach und kein Trainer alle im Tagesgeschäft abdecken kann. Darum geht es meiner Meinung nach auch nicht. Es geht vielmehr darum, uns zu sensibilisieren, dass wir uns nicht auf eine „Perspektive” verlassen dürfen. Wir müssen immer im Hinterkopf behalten, dass es für jedes Thema unterschiedliche Perspektiven gibt, die mitunter auch zu ganz unterschiedlichen Lösungsansätzen führen. Die Welt ist komplex. Daher ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass wir Herausforderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten sollten. Nicht nur mit den zwei oder drei, die wir persönlich bevorzugen, sondern auch mit der Brille anderer „Denkschulen”. Das macht für mich auch einen guten „Agile Coach” aus.

                                https://www.teamworkblog.de/2026/04/coaching-und-fuhrungsframeworks-im.html

                                Analyselinsen für Scrum Master | Drei Analyseperspektiven für den täglichen Arbeitsalltag

                                Jan Fischbach hat das Thema der „verschiedenen“ Linsen in einem Fortsetzungsbeitrag erneut aufgegriffen und dieses Mal für die Zielgruppe der „Scrum Master“, die ihre Rolle gerade erst übernommen haben, zusammengedampft. Interessant finde ich, dass er drei „Linsen” vorstellt, um am Ende die Prozesslinse als die wichtigste zu benennen. In der Praxis erlebe ich zu oft, dass die „Arbeitsklimalinse” im Fokus steht und die Prozesslinse bzw. die Arbeitsergebnisse hinten runterfallen – nicht nur bei frisch gebackenen Scrum Master:innen. Agilität ist kein Selbstzweck. Sie soll dazu dienen, bessere Arbeitsergebnisse zu erzielen.

                                https://www.teamworkblog.de/2026/04/neuer-scrum-master-mit-drei-einfachen.html

                                Produktziel | Weshalb das Produktziel von Bedeutung ist

                                Ich bin, das ist kein Geheimnis, ein großer Fan der Verbesserungskata und ihrer Bestandteile. Dieses Bild verwende ich auch gerne und oft, da es für mich etwas Entscheidendes verdeutlicht: Es braucht einen „Referenzpunkt”, der für Klarheit sorgt und die Richtung vorgibt. Im Kontext der Produktentwicklung ist das das Produktziel. Was mich ebenso an der Verbesserungskata fasziniert, ist die Idee des „Nordsterns” als „zeitloses”, handlungsleitendes Ziel, das auf die Wirkung abzielt. Diese Idee übertrage ich gerne auf andere Bereiche, da ich denke, dass wir in einer hochkomplexen Welt genau das brauchen, um effektive Entscheidungen treffen zu können, die ausreichend Flexibilität und Handlungsspielräume bieten und gleichzeitig Orientierung geben. Das Ganze – wieder zurück zum Thema Produktziel – wird im Produktwerker-Podcast im Kontext der Produktentwicklung dargestellt.

                                https://produktwerker.de/das-product-goal-warum-sich-daran-der-wandel-der-po-rolle-zeigt/

                                LEADERSHIP UND MANAGEMENT

                                Unsicherheit und Führung | Unsicherheit nicht „ignorieren“, sondern „sichtbar“ machen

                                Ufz, der Blogartikel von Daniel Dubbel hat es in sich. Er ist lang. Er ist vollgepackt mit Gedanken. Und er hat eine Botschaft, die für den einen oder anderen nicht leicht verdaulich sein dürfte. Es geht um Unsicherheit. Unsicherheit, die wir aktuell alle massiv spüren. Aber sie war schon immer da. Und wird immer da sein. Und ja, es macht keinen Spaß. Mir nicht. Und niemand anderem da draußen. Ambiguitätstoleranz wird oft mit der Einzelperson verknüpft. Und jetzt kommt Daniel Dubbel daher und erklärt, dass eine Organisation und ihre Teile als solche Ambiguitätstoleranz erlernen muss. Mit anderen Worten, er besitzt doch frech die Unverschämtheit, uns zu sagen, wir sollten uns von den einfachen zweckrationalen Modellen verabschieden, in denen wir in unseren Organisationen arbeiten, weil „Komplexität“ nicht beherrschbar machen können. Wir müssen selbst und die Organisationen, in denen wir arbeiten, befähigen mit Unsicherheit umgehen zu können. Und dazu muss Führung selbst umdenken. Und zwar ordentlich.

                                https://www.inspectandadapt.de/warum-wir-unsicherheit-nicht-aushalten-und-was-das-fuer-fuehrung-bedeutet/

                                Mehr vom Guten | Wie man gute Führung „multipliziert“

                                Gute Führung „multipliziert“ sich, indem sie andere dazu befähigt, selbst zu führen. Eigentlich naheliegend. Wäre da nicht der Faktor Mensch. Aber gut, auf die Ursachen will ich gar nicht eingehen. Dan Rockwell zeigt, wie man als Führungskraft gute Führungskräfte „multipliziert“. Nämlich durch das Befähigen von Menschen, die selbst gewillt sind, andere zu befähigen. Ich kenne nur wenige Organisationen, die diese Kunst wirklich aktiv befördern und als Teil ihrer Kultur verankert haben. Es wäre schön, wenn es Nachahmer gäbe. Aktuell hat man eher das Gefühl, die Uhr dreht sich rückwärts.

                                https://leadershipfreak.blog/2026/04/10/multiply-or-die/

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