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Search results for tag #Lean

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"If you're fearful of LLMs producing slop, or building a system that nobody understands, these are the techniques that the best software engineering teams have used for decades to mitigate that risk with humans."

mattwynne.net/lean-software-pr

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    "If they need to chase five different people for incomplete documents, you're not going to speed up said process by adding more lawyers to the department."

    frederickvanbrabant.com/blog/2

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      #LINKDERWOCHE | 28/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership, Politik und Gesellschaft

      PRODUKTIVITÄT

      Mut | Der reflektierte Umgang mit der Angst, um sie überwinden

      Mut ist nicht mit Blauäugigkeit und der Ignoranz von Risiken zu verwechseln. Meiner Meinung nach ist Mut etwas, das aus der Reflexion von Sorgen und Ängsten entsteht und die bewusste Überwindung von Blockaden durch Ängste darstellt. Wer keine Angst kennt, ist gefährlich, weil er unkontrolliert Risiken eingeht. Wer allerdings von seinen Ängsten kontrolliert und beherrscht wird, verpasst die Chance, voranzuschreiten. Mut ist demnach die bewusste und reflektierte „Überwindung” der Angst. In diesem Zusammenhang passt für mich sehr gut der Beitrag von Dan Rockwell, der Mut als reflektierten Akt versteht, Blockaden zu überwinden und zu wachsen.

      https://leadershipfreak.blog/2026/07/06/courage-isnt-a-feeling/

      Außergewöhnliches | Gewöhnlichen Menschen leisten außergewöhnliches

      Menschen werden nicht als außergewöhnliche Wesen geboren, sondern sie werden außergewöhnlich, weil sie Außergewöhnliches erreichen. Dies erreichen sie oft nicht nur aufgrund ihrer Persönlichkeit, sondern auch, weil Kontext, Fähigkeiten, Mitstreiter, Umfeld und weitere Faktoren zusammenfallen. Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass Führungspersönlichkeiten, die einem immer wieder als leuchtendes Beispiel unter die Nase gerieben werden, nur deshalb Außergewöhnliches erreicht haben, weil sie im passenden Kontext mit dem passenden Umfeld genau die richtigen Fähigkeiten hatten. Und noch etwas ist mir immer wieder aufgefallen. Diese Menschen haben sich selbst nie als außergewöhnlich angesehen, sondern eine Herausforderung gesehen, die es zu lösen galt, um etwas zu verändern. Nicht für den eigenen Ruhm, sondern aus Überzeugung. Dazu passt auch sehr gut ein weiterer Artikel von Dan Rockwell, über den ich gestolpert bin.

      https://leadershipfreak.blog/2026/07/09/the-myth-of-extraordinary/

      Reichweite | Weshalb die Reichweite und andere Schaufenstermetriken

      „Hüte dich vor Schaufenstermetriken“, schreibt Lars Richter in seinem Blogartikel – damit trifft er für mich den Nagel auf den Kopf. Es geht um Reichweite – oder besser um den Irrglauben, dass Reichweite die alles entscheidende Zahl ist. Wenn ich dieser Logik folgen würde, dürfte ich meinen Blog hier schon lange nicht mehr betreiben. Okay, er ist in erster Linie ein Hobby und hat gar nicht das Ziel, eine große Reichweite zu erreichen, sondern lediglich das Ziel, Menschen zu erreichen, die an einem gedanklichen Austausch mit mir interessiert sind, und ich will meine Inhalte nicht irgendwelchen großen Plattformen anvertrauen. Aber auch sonst kann ich immer wieder nur betonen: Wer ausschließlich auf Reichweite und Interaktionsraten setzt, wird erstaunt feststellen, dass er oder sie auf LinkedIn beispielsweise eine tolle Reichweite haben mag, deswegen trotzdem aber nicht mehr „Aufträge“ generiert (was unter anderem daran liegen könnte, dass dort jeder versucht, jedem etwas zu verkaufen).

      https://scamper.blog/nutzen-first-reichweite-second/

      LEAN

      Selbstverbessernde Systeme | Was es braucht, damit sich ein System selbst und beständig weiterentwickelt

      Pascal Dennis wirft die Frage auf, was ein sich selbstverbesserndes System (im Sinne einer Organisation) ausmacht und welche Voraussetzungen es dafür gibt. Er definiert hierfür zehn Elemente: Klarheit und Ausrichtung, Visualisierung aller entscheidungsrelevanten Informationen in einem Obeya-Raum, Kaskadierung und Rhythmus. Das sind alles Dinge, die ich nachvollziehen und auch so unterstützen kann. Das ist übrigens auch ein Grund, weshalb ich überzeugt bin, dass Obeya einen wertvollen Beitrag in diesem Sinne leisten kann: In einem guten Obeya finde ich all diese Elemente wiedergespiegelt. Obeya hilft mit seiner Visualisierung, die notwendige Klarheit und Transparenz zu erzeugen, damit sich das System weiterentwickeln kann.

      https://blog.leansystems.org/2026/07/what-is-self-improving-system.html

      AGILE

      Scrum Master:in | Weshalb Scrum Master nicht jedes Meeting modererieren sollten …

      Für mich ist ein Indikator für gute Selbstorganisation im Team, wenn der Teamfacilitator, z. B. der Scrum Master, nicht anwesend ist und der Laden trotzdem produktiv läuft. Nun könnte man natürlich fragen, wozu es dann einen Scrum Master braucht, wenn die Rolleninhaber die Meetings nicht moderieren. Zur Erinnerung: Die Aufgabe von Scrum Mastern ist es, die Produktivität sicherzustellen und sich nicht auf die Rolle der Moderatoren und Koordinatoren zu reduzieren. Sie sollen ein Team in die Lage versetzen, sich selbst zu managen. Dazu gehört, dass ein Team in der Lage ist, seine Regelmeetings selbst zu stemmen. Gerade beim Daily sollte ein gut eingespieltes Team dazu in der Lage sein. Wenn das Daily gut läuft und der Scrum Master entspannt nur Zuhörer ist, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass im Team schon vieles sehr gut läuft. Wenn das Team während des Urlaubs des Scrum Masters eine Retro produktiv allein hinbekommt, umso besser. Das zeigt, dass alle den Sinn und Zweck der Retro verstanden haben und wissen, worauf es ankommt. Das ist auch ein weiteres Indiz dafür, dass ein Team gut eingespielt ist. Die Arbeit geht für die Scrum Master trotzdem nicht aus. Sie können sich dann stärker auf andere Produktivitätshindernisse fokussieren. Für alle, die es ausführlicher nachlesen möchten: Maria Iqbal räumt mit dem Mythos auf, dass Scrum Master:innen bei jedem Meeting dabei sein müssen.

      https://www.scrum.org/resources/blog/myth-scrum-master-has-be-every-meeting

      Besser entscheiden | 10 Werkzeuge für bessere Produktentscheidungen

      Für mich ist die Feststellung von Simon Flossmann spannend, dass viele Organisationen in der Vergangenheit mit mittelmäßigen Entscheidungen gut vorangekommen sind. Da ist – gefühlt – etwas dran. Meine These ist, dass in der Produktentwicklung wie auch im Projektmanagement zu wenig „Anfangsinvestitionen” in Form von Hirnschmalz getätigt werden und die Frage, weshalb wir etwas für wen mit welchem Ziel machen, viel zu wenig in den Fokus gestellt wird. Am Ende werden Prioritäten nicht richtig gesetzt und Chancen nicht ergriffen. Dabei haben wir ein umfassendes methodisches Werkzeug zur Verfügung, um bessere Entscheidungen zu treffen. KI kann uns dabei helfen, ich würde mich allerdings nicht zu sehr auf sie verlassen, auch wenn der Artikel versucht, bei diesem Thema einen Bezug zur KI herzustellen. Offenbar muss man heute überall einen KI-Bezug herstellen, um noch gelesen zu werden …

      https://www.scrum.org/resources/blog/wird-product-ownership-zum-flaschenhals-im-ki-zeitalter-warum-viele-product-owner-schlecht-priorisieren-warum-ki-das-sichtbar-macht-und-10-werkzeuge-um-besser-zu-entscheiden

      Lean-Agile Practioner | Kompetenzen über die zu wenig gesprochen wird

      Piyush Rahate versucht, die Eigenschaften guter Lean-Agile-Praktiker klarer zu fassen. Auch ich musste immer wieder feststellen, dass sich Scrum Master:innen in der Praxis oft zu sehr auf den Scrum-Leitfaden versteifen und sich zwar auf das agile Manifest berufen, es aber nicht wirklich durchdrungen haben. Es lohnt sich für Agilist:innen, sich intensiver mit dem Toyota Production System und Monozukuri (der japanischen „Lean“-Variante) zu beschäftigen. Mir hat es sehr geholfen, Agilität viel tiefer zu durchdringen und mit Leben zu füllen. Der Artikel kann diese Tiefe sicherlich nicht abbilden, er könnte aber der Anstoß sein, tiefer hinter die verschiedenen genannten Aspekte zu blicken. Ich kann ihn auf jeden Fall jedem empfehlen.

      https://www.scrum.org/resources/blog/lean-agile-practioner-scrum-master-competency-no-one-talks-about

      AI Working Agreement | Einsatz, Prinzipien und Regeln im Team sichtbar machen

      Wer KI als Werkzeug in seinem Team einsetzen möchte, sollte die Art und Weise sowie den Zweck des Einsatzes transparent darstellen. Ähnlich wie bei den sonst üblichen Teamregeln sollte das Ganze transparent gemacht werden. Nur was transparent und sichtbar ist, wird in der Regel auch reflektiert. In diesem Sinne kann das „AI Working Agreement” von Stefan Wolpers eine gute Unterstützungshilfe darstellen.

      https://www.scrum.org/resources/blog/you-already-have-ai-working-agreement-write-it-down

      Wissenschaftliche Erkenntnisse | Hinweis auf wissenschaftliche Studien für Agile Coaches

      Wenn man sich als Agilist schon beständig auf die Fahnen schreibt, empirisch zu arbeiten, sollte man sich auch immer wieder anschauen, welche Erkenntnisse mit wissenschaftlicher Evidenz die agile Arbeitsweise unterstützen. Nun, ich gebe es zu: Mir fehlt leider auch zu oft die Zeit, um auf dem Laufenden zu bleiben, was die Wissenschaft und Forschung in den verschiedenen relevanten Fachdisziplinen zutage fördert. Damit bin ich sicherlich nicht allein. Da hilft es, wenn andere ihre Erkenntnisse aus ihren Recherchen zur Verfügung stellen und man so wieder etwas Orientierung bekommt. Eine solche passende Zusammenstellung habe ich im Blog von Felix Stein entdeckt.

      https://www.lean-agility.de/2026/07/ein-hoch-auf-die-wissenschaft-ii.html

      MANAGEMENT UND LEADERSHIP

      Human Skills | Weshalb weiche Faktoren in der Führung (immer noch) wichtig sind

      Christine Schmitt spricht von „Human Skills“ und meint damit die zwischenmenschlichen Fähigkeiten in der Führung. Diese waren schon immer wichtig. Nicht nur im Zeitalter der KI-Euphorie. Es ist dennoch schön, wenn sie wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken. Viele dieser Fähigkeiten wurden bereits vor Jahrzehnten im Zusammenhang mit dem Toyota Production System hervorgehoben. Offensichtlich sind sie jedoch nicht wirklich bei den Entscheidern in den Schlüsselpositionen angekommen, die bis heute dort sitzen. Das merkt man insbesondere bei ehemaligen Blackrock-Managern, von denen einer heute sogar Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland ist. Und das, obwohl es in der Literatur zum Thema Führung massenweise entsprechende Ansätze gibt. Am Ende des Tages scheinen die Effizienzneurotiker und das Peter-Prinzip noch immer die Oberhand zu haben. Es bleibt zu hoffen, dass das Bewusstsein für die sogenannten weichen Führungsfähigkeiten an Bedeutung gewinnt. Das gehört nämlich definitiv zu den Dingen, die KI noch nicht beherrscht. Ansonsten können wir – ganz im Sinne der Big-Tech-Konzerneigentümer – alles der Technik überlassen und Wirtschaft sowie Gesellschaft in technokratische Autokratien überführen. Das möchte ich bekanntermaßen nicht. Das gilt hoffentlich nach wie vor für die Mehrheit meiner Mitmenschen.

      https://t2informatik.de/blog/human-skills-in-der-fuehrung/

      Führung ist menschlich | Führung entwickelt Menschen, sei baut nicht Prozesse

      Zum Stichwort „Human Skills” passt meines Erachtens auch der Beitrag von Alen Ganic. Achtung, KI taucht in seinem Artikel gar nicht auf. 😉 Dieser Seitenhieb musste einfach sein. Ich kann ihn mir nicht verkneifen. Für mich wird in diesem Artikel einmal mehr klar: Führung ist etwas „Menschliches”. Es geht darum, Menschen dabei zu unterstützen, sich zu entwickeln und zu wachsen, statt sie herumzukommandieren und auf „Kostenfaktoren” zu reduzieren. Was ich weiter oben bereits in Bezug auf das TPS gesagt habe, wird hier deutlich.

      https://blog.gembaacademy.com/2026/07/10/leadership-is-human/

      POLITIK UND GESELLSCHAFT

      Big Tech und Demokratie | Weshalb Big Tech ein Problem für die Demokratie darstellt

      Ich habe bereits meine Meinung zu den Allmachtsfantasien von Big-Tech-Konzernen und ihren technokratischen Autokratien angedeutet. Was für die Führung in Organisationen gilt, lässt sich leider auch in unserer Gesellschaft feststellen. Der Philosoph Ziad Mahayni vertieft dieses Thema in einem Vortrag, der auf Deutschlandfunk Nova zu hören ist. Big Tech beschleunigt eine Entwicklung, die fatale Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hat. Seine These: „Das Gefühl ersetzt das Argument, und die Dimensionen Sinn und Wahrheit verlieren ihre Bedeutung.” Kein Wunder, dass Autokratie-Fans mit Argumenten kaum noch zu erreichen sind. Auch vermeintlich gute Politik wird daran nichts ändern. Grund hierfür ist seiner Ansicht nach der technologische Wandel, der von den großen Big-Tech-Konzernen vorangetrieben wird. Die Demokratie mutiert zur Ochlokratie und am Ende zur Autokratie der Tech-Konzerne, wenn es uns nicht gelingt, wieder echte Verantwortung für die Technologie zu übernehmen. Sehr hörenswert.

      https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/big-tech-wie-kuenstliche-intelligenz-die-demokratie-zerstoert

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      #LINKSDERWOCHE | 27/2026: Produktivität, Lean und Agile

      PRODUKTIVITÄT

      Vorsicht und Übervorsicht | Wenn zu viel Vorsicht zu viel des Guten wird …

      Wie so oft im Leben ist das richtige Maß entscheidend. Zu viel vom einen, zu wenig vom anderen – oder umgekehrt – und es geht schief. Das richtige Maß zu bestimmen, ist die Kunst – und genau das fällt oft sehr schwer. So ist es auch mit der Vorsicht. Zu wenig ist fahrlässig, zu viel führt zu verpassten Chancen. Ein Übermaß an Vorsicht bremst uns aus und kann im Extremfall sogar zum Stillstand führen. Leider liefert Dan Rockwell keine Anleitung zur Bestimmung des richtigen Maßes an Vorsicht. Es wäre zu schön gewesen. Er legt jedoch ausführlich dar, weshalb ein Übermaß an Vorsicht ungesund ist und warum wir Unvollkommenheit ein Stück weit akzeptieren müssen. Hier das richtige Maß zu bestimmen, erfordert Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Nach wie vor. Es wird nicht einfacher.

      https://leadershipfreak.blog/2026/06/29/the-dangerous-face-of-caution/

      Obsidian | Termineinladungen verwalten

      Ich muss zugeben, dass ich gar nicht erst auf die Idee gekommen wäre, meine Termine mit Obisidian zu verwalten, wie Thomas Mathoi es tut. Ich nutze dafür nach wie vor lieber einen eigenen Kalender. Sein Beitrag zur Organisation von Termineinladungen im Markdown-Format von Obsidian hat mich allerdings neugierig gemacht. Ich sollte es mal ausprobieren – wer weiß, vielleicht komme ich ja auf den Geschmack.

      https://www.mathoi.at/2026/07/01/obsidian-kaizen-termineinladungen-im-markdown-kalender/

      Nextcloud | Artikelserie über Nextcloud auf dem Homeserver

      Ich denke schon länger über Nextcloud nach. Allerdings eher als Lösung für das Familiennetzwerk. Was mich allerdings nach wie vor abschreckt, ist das gesamte Wartungsgeschäft und natürlich auch die Herausforderungen bei der Installation. Deshalb bin ich auf Herbert Hertentramph aufmerksam geworden, der eine neue Blogserie zu genau diesem Thema gestartet hat. Wer ähnliche Gedanken hat, findet hier den ersten Beitrag der Serie zu Nextcloud für kleine Homeserver.

      https://digital-cleaning.de/index.php/sorgenfreie-nextcloud-fur-den-homeserver/

      Bücher | Buchtipps von Michael Schenkel

      Eigentlich lese ich gerne, aber mir fehlt zunehmend die Zeit und Energie, um den permanenten Berg ungelesener Bücher abzuarbeiten. Und was macht Michael Schenkel? Er liefert mir wieder Inspirationen für meine Leseliste. Furchtbar! Wie soll ich der Versuchung widerstehen, noch mehr Bücher zu horten, die ich lesen will? Wer gerade auf der Suche ist, was er im Sommerurlaub lesen könnte, wird hier eventuell fündig. 😉

      https://t2informatik.de/blog/oh-interessante-buecher/

      Konsumparadox | Wissen allein reicht nicht, anwenden muss man es auch

      Passend zum Thema „riesige Bücherstapel ungelesener Bücher” hat Ivan Blatter eine Podcastfolge veröffentlicht, bei der ich mich ertappt fühle. Ich bin ein typischer Jäger und Sammler, wenn es um Informationen und Wissen geht. Aber leider ist es schwierig, all das Wissen auch tatsächlich konsequent umzusetzen. Genau darauf zielt Ivan ab. Er zeigt fünf Strategien, mit denen es gelingt, das verfügbare Wissen konkret umzusetzen. Es ist eigentlich einfach, aber nicht trivial. Wenn es aber gelingt, ist man ein ordentliches Stück weiter.

      https://share.transistor.fm/s/91396e4e

      LEAN

      Andon | Der Mythos von Linienstopp

      Mark Graban macht auf einen Mythos aufmerksam, der sich um Andon im TPS rankt. Einem Mythos, dem auch ich selbst auf den Leim gegangen bin. Das Schöne ist: Ich habe jetzt wieder etwas dazugelernt. Wenn das Signal gegeben wird, wird das Band nicht stillgelegt, sondern es wird zunächst Hilfe angefordert, weil ein Problem aufgetreten ist, das allein nicht lösbar ist – das Band läuft zunächst weiter. Spannend dabei fand ich schon immer, dass Probleme sichtbar gemacht werden, um die Ursache zu erforschen und das Problem an der Wurzel zu packen. Das würde ich mir deutlich öfter wünschen. Leider ist es immer noch viel zu oft der Fall, dass derjenige, der auf das Problem hinweist, schlimmer angesehen wird als derjenige, der das Problem ignoriert und einfach weitermacht, als wäre nichts. Meine persönliche Erkenntnis: Mit dem Andon-Licht wird die Linie nicht automatisch gestoppt, sondern erst einmal „Hilfe” angefordert.

      https://www.leanblog.org/2026/06/andon-cord-stop-the-line-myth/

      AGILE

      Cognitive Biases | Artikelserie über Auswirkungen auf Teams

      Cognitive Biases treffen nicht nur Individuen, sondern schlagen auch in Teams unerbittlich zu. Nicht, weil wir doof wären. Oft ganz im Gegenteil. Und das ist ja das Gemeine an diesen Biases. Wie sie sich im Team auswirken, wie wir sie erkennen und hoffentlich auch auflösen können, darüber hat Till Weinert eine Blogserie gestartet, deren erster Teil im Teamworkblog erschienen ist. Er klingt recht interessant. Ich nehme an, die Folgebeiträge werden nicht minder interessant sein. Mal sehen.

      https://www.teamworkblog.de/2026/06/wenn-das-gehirn-lugt-cognitive-biases.html

      Sprint Commitment | Es bezieht sich auf das Ziel, nicht auf das Backlog

      Auch Chuck Suscheck beschäftigt sich mit kognitiven Fallen, stellt dabei jedoch einen direkten Bezug zu Scrum-Teams her und thematisiert ein Phänomen im Zusammenhang mit dem Sprint Commitment: Die Weigerung, das Sprint-Backlog im Sprint an neue Erkenntnisse anzupassen. Das finde ich auch immer wieder interessant. Insbesondere, wenn das Sprintziel gar nicht zur Debatte steht, sondern nur die Frage, wie es am besten erreicht werden kann. Und genau das ist es doch, was Agilität ausmacht. Wir erkennen, dass unser ursprünglicher Plan, das Ziel zu erreichen, nicht so funktioniert wie erwartet, und passen den Plan entsprechend an. Suscheck vermutet ein Missverständnis hinter diesem Verhalten. Eines, das sich mit etwas Aufklärungsarbeit auflösen lässt.

      https://www.scrum.org/resources/blog/cognitive-trap-sprint-commitments-misunderstanding

      Skalierte Silos | Wenn Silos keinen echten Mehrwert erzeugen

      Was mir in skalierten Umfeldern immer wieder auffällt: Silos werden nicht aufgelöst, sondern zu „agilen Silos” umfunktioniert. Echte crossfunktionale Zusammenarbeit? Schwierig. Wenn mehrere POs dann beständig untereinander aushandeln müssen, wie etwas gemacht wird, manifestieren sich die Silos wieder und die Transaktionskosten gehen rasant nach oben. Daher kommt auch die Idee, dass ein Product Owner (PO) für mehrere Teams aktiv wird. Das sind Teams, die crossfunktional geschnitten sind und an einem gemeinsamen Wertstrom arbeiten. Das klingt bei Mary Iqbal leicht, ist in der Praxis allerdings durchaus eine Herausforderung, weil das umgebende System nach wie vor in etablierte Kleinkönigreiche unterteilt ist, deren Herrscher ihre Einflusssphären vehement verteidigen.

      https://www.scrum.org/resources/blog/silos-are-bane-value-delivery

      Entscheidungserschöpfung | Woran Piorisierung oft scheitert

      Ralph Jocham versucht zu ergründen, weshalb gutes Priorisieren so schwerfällt, und kommt zu einer interessanten These. Es liegt oft nicht am Nicht-Wollen oder Nicht-Können im engeren Sinne, sondern ist das Ergebnis einer „Übermüdung”. Er nähert sich dem Thema zunächst aus individueller Perspektive und zeigt auf, dass eine übermüdete Organisation Entscheidungen aufschiebt, wenn die Energie zu gering ist, ähnlich wie ein übermüdetes Individuum. Sein Fazit lautet, Entscheidungen dann zu treffen, wenn der Geist noch fit ist, und die Anzahl der notwendigen Entscheidungen konsequent gering zu halten. Das klingt fast wie ein Henne-Ei-Problem. Auf jeden Fall ein Impuls, über den es sich lohnt nachzudenken.

      https://www.scrum.org/resources/blog/prioritizing-hardest-thing-your-brain-does-your-calendar-treats-it-easiest

      Metrik vs. Wirkung | Wieder mehr Fokus auf Wirkung legen

      Vero Levesque macht auf etwas aufmerksam, das auch mir immer wieder auffällt: Metriken sind oft wichtiger als Wirksamkeit. Insbesondere einfache und leicht zu ermittelnde Metriken rücken in den Fokus und führen zu Effizienzneurosen, bei denen die eigentliche Wirkung nahezu komplett aus dem Blick gerät, Wirkzusammenhänge ignoriert und der Blick fürs große Ganze komplett vergessen wird. Zwar bezieht sie sich in ihrem Blogartikel auf die öffentliche Verwaltung, doch lässt sich das selbst in so vielen Organisationen außerhalb des öffentlichen Diensts mit der gleichen fatalen Auswirkung beobachten.

      https://agile-verwaltung.org/2026/07/02/metrik-vs-wirkung-aktueller-spielstand-40/

      Hilfslose Teams | Wie Hilfe zur Entmüdigung führen kann

      Der Blogartikel von Steven Denning deckt einen wunden Punkt vieler Teams und Organisationen auf: Zu viel Hilfe schadet letztlich. Denn daraus entstehen neue Abhängigkeiten, die in Hilflosigkeit münden. Eine Hilflosigkeit, die entsteht, wenn eines Tages niemand mehr da ist, der sich kümmert, bevor ein Problem auftritt. Probleme lösen muss man üben. Dazu braucht es Herausforderungen. Dumm nur, wenn es diese Herausforderungen nie gibt, weil andere sie längst gelöst haben. Ein Team kann so keine Kompetenz aufbauen. Es wird von den Personen abhängig, die das immer für sie – gut meinend – getan haben. Und da liegt der Fehler. Der Fehler liegt darin, dass die Scrum Master:innen und Agile Coaches plötzlich nicht mehr da sind. Das Team kann das Problem nicht allein lösen. Es hat es nie gelernt.

      https://www.scrum.org/resources/blog/you-helped-your-teams-helplessness

      Design Thinking | Ein Tool fürs Prototypentesting

      Lars Richter hat mir heute einen Werkzeugtipp mit auf den Weg gegeben: das Testing Sheet. Es handelt sich um ein kleines Canvas für die Vorbereitung des Prototypentests. Nichts Überraschendes. Und doch hocheffektiv. Und genau das macht es so interessant. Einfache, aber hocheffektive und effiziente Werkzeuge, die nicht trivial sind, sind genau das richtige Handwerkszeug für den Arbeitsalltag. Und das sehe ich hier.

      https://scamper.blog/testing-sheet

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        »Creating Real Impact Through Collaboration: The Hack for Good at PMI Agile 2026 « agilealliance.org/creating-rea .in

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          »Managing Projects with Half Double - Half the Time or Double the Impact with Mattias Petrén« drunkenpm.blogspot.com/2026/06 .in

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            Selbstakzeptanz | Die Voraussetzung zur persönlichen Weiterentwicklung

            Die Selbstakzeptanz ist die Voraussetzung für Veränderung und Persönlichkeitsentwicklung. Das Anerkennen, dass man selbst nicht perfekt ist und dass dies vollkommen normal ist, bildet die Grundlage für Entwicklung. Das erkennt Dan Rockwell zu Recht an. Denn wer sich und seine Schwächen nicht akzeptiert, wird versuchen, sie zu kaschieren und zu verstecken, statt reflektiert an ihnen zu arbeiten.

            https://leadershipfreak.blog/2026/06/22/what-leaders-get-wrong-about-self-acceptance/

            Zuhören | Die übersehene Macht des Zuhörens

            Zuhören ist schwerer als Sprechen – eine Aussage, die ich aus meinem täglichen Erleben bestätigen kann. Dabei ist Zuhören oft deutlich wirksamer und effektiver. Es entfaltet eine unterschätzte Macht, die von vielen zu wenig genutzt wird. Auch hier bin ich wieder bei Dan Rockwell. In seinem Blogbeitrag gibt er vier knackige Tipps und empfiehlt, auch darauf zu achten, was nicht gesagt wird. Das ist ein schöner Impuls, bei dem ich mich selbst mal wieder an die eigene Nase fassen kann.

            https://leadershipfreak.blog/2026/06/23/the-7-powers-of-listening/

            Zettelkasten | Entwicklungsstufen einer Idee im digitalen Zettelkasten

            Ich bin seit Jahren von der Idee des Zettelkastens von Luhmann fasziniert, schaffe es aber selbst nur bedingt, sie umzusetzen. Daher lese ich immer wieder gerne, wie es anderen gelingt. So auch Thomas Mathoi, der mich auf Obsidian aufmerksam gemacht hat. Ich habe es inzwischen gut in mein Notizenmanagement integriert und es leistet mir dort wertvolle Dienste. In dem verlinkten Blogbeitrag beschreibt er die Entwicklungsstufen eines Zettels in seinem Zettelkasten, den er in Obsidian abbildet. Auch ich nehme wieder einmal einiges für die Weiterentwicklung meines Notizsystems mit.

            https://www.mathoi.at/2026/06/26/die-entwicklungsstufen-einer-idee-im-digitalen-zettelkasten/

            LEAN

            Kaizen | Mehr als nur Zahlenfetisch und Kampangnenshow

            Das große Problem, das ich immer wieder sehe, sind Effizienzneurotiker, die verzweifelt versuchen, möglichst gute Zahlen zu produzieren, um zu zeigen, wie sie die Effizienz mal wieder erhöht haben. Das Schlimme dabei ist, dass die ganzheitliche und langfristige Perspektive dabei so sehr in den Hintergrund gerät, dass sie kaum noch eine Rolle spielt. Langfristig wird das Gegenteil erzielt. Genau an diesen Effekt erinnert mich Götz Müller, wenn er verdeutlicht, dass Kaizen nicht zu Kampagnen und Zahlen verkommen darf. Er verdeutlicht sehr gut, dass es bei Kaizen um kontinuierliches Lernen und Weiterentwickeln geht, was weit über Rituale und einen Zahlenfetisch hinausgeht.

            https://www.geemco.de/artikel/wenn-kaizen-zu-kampagne-und-zahlen-wird/

            AGILE

            Wertverluste in agilen Entwicklung | Nichtwertschöpfende Arbeit erkennen und beheben

            Der Beitrag von Thomas Schissler bezieht sich zwar auf Softwareentwicklung, dennoch lassen sich parallen und zu vielen anderen Bereichen die wenig mit Softwareentwicklung zu tun haben, erkennen. Mein Fazit aus der Lektüre ist eine Empfehlung, die ich ohnehin immer wieder gebe: sich ausgiebig mit der Idee der Auskömmlichkeit und Vermeidung von Muda zu beschäftigen, wie es im Toyota Production System forciert wird. Mich erinnert vieles an die die 8 Arten der nicht-wertschöpfenden Arbeit nach Taiichi Ohno. Nach wie vor ein großes Thema. Wenn nicht noch ein noch viel größeres seit Taiichi Ohno und seien Kolleg:innen begonnen haben, das TPS zu entwickeln. Und dies ist immerhin einige Jahrezehnte zurück. Gefüllt habe ich ohnehin den Eindruck, dass die Effizienneurotiker nicht nur weiterhin sinnlos walten, sondern verstärkt die Oberhand gewonnen haben und verstärkt Verschlimmbessern statt langfristige sowie ganzheitliche Strategien zu fahren. Zurück zum Kernthema des Beitrags. Viel Wirkung bleibt auf der Strecke, weil trotz Lean Management und agilen Manifest, viel zu wenig daran gearbeitet wird, unnötige und wertschöpfende Arbeit aufzuspüren. Das bremst erheblich die Wirksamkeit und schränkt am Ende unsere Innovationskraft ein.

            https://www.scrum.org/resources/blog/wirkverluste-der-softwareentwicklung-ein-systemischer-ansatz-zur-effizienzsteigerung

            Skalierung und KI | Kann KI dazu führen, dass wir skalierte Strukturen entkalken?

            Es wird von verschiedenen Seiten kolportiert, dass KI Scrum überflüssig machen würde, wobei sich viele dabei sehr stark auf die Softwareentwicklung beziehen. Das ist bedauerlich, denn nicht nur Software wird entwickelt. Allein deshalb halte ich den Abgesang auf Scrum, den manche anstimmten, für verfrüht, wenn nicht sogar für einen Irrtum. Die KI wird die Art und Weise, wie wir arbeiten, verändern, das zeichnet sich ab. Nicht nur in der Softwareentwicklung. Teams werden teilweise kleiner und liefern mit KI-Unterstützung schneller. Und doch bestehen weiterhin enorme Herausforderungen. Die Organisationen müssen sich ebenfalls verändern. Veränderungen brauchen einen Rahmen usw. usf. Ob die Rechnung von Yuval Yeret aufgeht, wie von ihm beschrieben? Wenn man seinen Gedanken folgt, wird es auch ordentlich Veränderungen in Richtung Skalierung geben. Kleinere Teams, die weniger operativ und mehr taktisch unterwegs sind, werden im skalierten Kontext möglicherweise mehr koordinative Aufgaben übernehmen. Ob damit Skalierung einfacher wird? Es ist ratsam, skeptisch und doch offen zu bleiben. Zu oft wurde schon versprochen, dass sich durch den Einsatz von Methoden und Techniken Organisationsstrukturen entschlacken lassen – ohne dass sich diese Hoffnungen wirklich erfüllt haben..

            https://www.scrum.org/resources/blog/your-scrum-team-didnt-get-obsolete-it-got-smaller-faster-and-aimed-bigger-work

            Scrummüdigkeit | Nicht die Methode ist das Problem, sondern die fehlende Arbeit am System

            Eine gewisse Müdigkeit bei den agilen Methoden ist überall spürbar. Gerne wird wieder in den Raum geworfen, Scrum habe seinen Zenit überschritten und es sei Zeit für etwas Neues. Da bin ich etwas anders gestrickt. Scrum ist nach wie vor super. Vorausgesetzt, es wird dort eingesetzt, wofür es gemacht wurde, und der Rahmen hierfür stimmt. Beides ist jedoch nicht immer gegeben. Für viele organisatorische Probleme sind nicht Scrum oder eine andere agile Methodik die Ursache. Das Problem ist eher die Methodengläubigkeit und das Fehlen nachhaltiger Veränderungen der Strukturen. Wie so oft wird gerne eine Methodik übergestülpt. Erst war es Lean, dann Agile und jetzt soll die nächste Methode oder aktuell die Technik in Form der KI alle Probleme lösen. Nein, liebe Leute. Das Problem ist viel zu oft, dass nicht wirklich am System gearbeitet wird, sondern nur Systemkosmetik betrieben wird. Die Arbeit am System ist Veränderung. Oft auch anstrengend. Und alles andere als einfach. Aber genau diesen Schritt gehen viele nicht. Dazu passt die Podcastfolge von Marc Löffler eigentlich recht gut. Sie ist zwar sehr auf Scrum bezogen, aber das Prinzip lässt sich übertragen. Man könnte allerdings auch Kanban, Obeya oder etwas anderes nehmen. Das Kernproblem ist und bleibt die nachhaltige strukturelle Arbeit am System. Das war schon immer so. Und es wird auch immer so sein. Das Rüstzeug haben wir bereits, auch wenn einige versuchen, es neu zu erfinden. Nur müssten wir es öfter tun – die Veränderungsträgheit von Organisationen ist allerdings auch schon lange und immer wieder Gegenstand der Organisationssoziologie (das Thema begleitet mich schon seit meiner Studienzeit, die mittlerweile auch schon mehr als zwei Jahrzehnte zurückliegt).

            https://passionateteams.com/e/was-kommt-eigentlich-nach-scrum/

            Agiles Manifest | Agilität ist kein Selbstzweck, sondern eine wirtschaftliche Strategie

            In seinem 7-minütigen Podcast erinnert Thomas von No Bullshit Agile daran, dass das Agile Manifest eine ökonomische Komponente hat, die meiner Meinung nach sträflich vernachlässigt wurde. Schade ist, dass er dabei nicht auf die Bezüge zum Lean Management und dem Konzept der Auskömmlichkeit eingeht. Das wäre sicherlich auch spannend und würde gut zum Kontext passen. Eventuell wird das noch Gegenstand einer späteren Podcastfolge. Hoffe ich zumindest.

            https://no-bullshit-agile.de/nbak07-agiles-manifest-oekonomische-strategie.html

            Verbesserungskata | Wie eine Lean-Idee helfen kann agiler zu werden

            Es dürfte bekannt sein, dass ich ein großer Freund der Verbesserungs- und Coachingkata bin. Lustigerweise gab es Menschen, die meinten, sie müssten eine agile Variante daraus machen. Das halte ich für unnötig, denn bei näherem Hinsehen erzeugt es keinen vertiefenden Zusatznutzen. Das ändert jedoch nichts daran, dass ich die Idee nach wie vor super finde. Wie Ralph Jocham bin auch ich der Meinung, dass die Verbesserungs- und Coachingkata eine sehr gute Ergänzung zu Agilität ist. Ich kann jedem nur empfehlen, sich stärker mit Lean Management zu beschäftigen. Das hat mir sehr dabei geholfen, ein vertiefendes Verständnis von Agilität und agilen Rahmenwerken zu entwickeln.

            https://www.scrum.org/resources/blog/what-kata-gives-agile-retrospectives-never-could

            Scrum Master | Scrum Master sind Manager und Führungskräfte

            Ich bin der festen Überzeugung, dass Scrum Master und vergleichbare agile Rollen aus anderen Frameworks Führungskräfte sind und auch als solche verstanden werden sollten. Die im Scrum-Framework für die Rolle des Scrum Masters beschriebenen Aufgaben entsprechen in etwa meinem Verständnis von guter Führung und Führungsaufgaben. Auch wenn der Begriff „Manager” – wie Jan Fischbach treffend ausführt – negativ besetzt ist, ist es eigentlich genau das, was ein Scrum Master tut, zumindest im positiv gelebten Sinne: Führen, Rahmen schaffen, unterstützen, koordinieren. Bedauerlicherweise ist der Begriff „Manager” nicht ganz zu Unrecht negativ besetzt. Etwas mehr Rückbesinnung auf die Wurzeln und die Grundideen könnte dabei helfen. Scrum Master, die ihren Job richtig machen, sind Manager. Manager, die ihren Job machen.

            https://www.teamworkblog.de/2026/06/scrum-master-als-manager.html

            Backlogpflege | Die solide Basis ohne die es nicht geht

            Ein gut gepflegtes Backlog ist eine solide Basis. In der Praxis hakt es jedoch genau dort: bei der Pflege des Backlogs. Das Ganze erinnert mich irgendwie an 5S aus dem Lean Management. Das Backlog muss inspiziert, die Einträge überprüft und an den richtigen Platz geschoben werden. Überflüssige Einträge müssen entfernt werden. All das sollte als regelmäßige Routine konsequent durchgeführt werden. Ausgerichtet an einem gemeinsamen Ziel. Fast so, wie Mary Iqubal es hier beschreibt, auch wenn sie 5S nicht ins Spiel bringt.

            https://www.scrum.org/resources/blog/clean-out-product-backlog

            MANAGEMENT UND LEADERSHIP

            KI als Beschleuniger | Wenn die KI zu schnell beschleunigt …

            Warum ordne ich den sehr langen Blogartikel von Daniel Dubbels zum Thema KI bei Management und Leadership ein? Weil es hier um die Verantwortung geht, die sich aus dem Einsatz von KI im Bereich Führung und Management ergibt. Daniel beschreibt ausführlich, wie der Einsatz von KI zu Überforderung von Menschen und Organisationen führen kann. Was auf den ersten Blick wie eine Steigerung der Produktivität aussieht, kann möglicherweise zu einer Verdichtung der Arbeit und am Ende zu einer Überlastung führen. Ein Thema, das meines Erachtens die Führung ins Visier nehmen muss, um den passenden Rahmen zu spannen. Interessanterweise endet der Artikel nicht mit einem Fazit, sondern mit der fast ein wenig ratlosen Erkenntnis, dass dem Autor selbst noch keine Lösung für das Problem einfällt. Allerdings ist er damit schon einmal bei der Erkenntnis eines Handlungsbedarfs und damit sicherlich vielen längst voraus. Insbesondere Politik- und Wirtschaftsvertretern, die meinen, man müsse die Wochenarbeitszeit erhöhen, obwohl wir eine qualitative Verdichtung der Arbeitsbelastung erleben, ist er voraus. Ich merke schon, daraus könnte noch ein Gedankengang entstehen – und das bei den aktuellen Temperaturen, die der Denkarbeit eher abträglich sind.

            https://www.inspectandadapt.de/beschleunigst-du-dein-team-mit-ki-gegen-die-wand/

            Ethik | Die goldene Regel oder lebe vor, was Du von anderen erwartest

            Detlef Stern trifft für mich persönlich einen Nagel auf den Kopf, den ich beim Thema Führung und Management immer wieder negativ wahrnehme. Führungskräfte stellen Anforderungen und Forderungen an Mitarbeitende, ohne selbst auch nur ansatzweise das zu beherzigen, was sie einfordern. Ein weiserer Mensch als ich sagte einmal zu mir: „Wenn du willst, dass jemand etwas tut, dann lebe es selbst vor.” Seine Begründung war simpel: Wer das nicht macht, wird unglaubwürdig. Wer unglaubwürdig ist, verliert das Vertrauen. Wer das Vertrauen verliert, kann nicht führen. In diesem Sinne gilt: Eat your own dogfood.

            https://t73f.de/blog/2026/dogfood/

            POLITIK UND GESELLSCHAFT

            AfD-Verbot | Ein Plädoyer für ein überfälliges Verbot – bevor es zu spät ist

            Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich die AfD für eine verfassungsfeindliche Partei halte. Während ich früher hin und wieder noch seltene Exemplare aus der Gründungszeit der Partei erlebt habe, mit denen man durchaus noch einen kritisch-rationalen Dialog führen konnte, ist diese Partei längst von Rechtsextremisten gekapert worden und ihre Anhänger verhalten sich mehr oder weniger wie ihre geistigen Ahnen. Die Belege hierfür sind meines Erachtens erdrückend – hierfür spricht auch das vor Kurzem veröffentlichte Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte, das ausschließlich öffentliche Quellen genutzt hat und durchaus differenzierte Töne anschlägt (auch wenn ich das 1500-seitige Gutachten noch nicht vollständig lesen konnte). In seinem Gastbeitrag im Blog der Republik erläutert Werner Mittelstaedt sehr gut und genau, warum wir ein AfD-Verbot brauchen. Das mag zwar das Kernproblem nicht lösen, wäre aber ein dringender erster Schritt. Denn schon einmal ist es einer rechtsextremistischen Partei in Deutschland gelungen, die Macht an sich zu reißen, eine ganze Gesellschaft innerhalb kürzester Zeit mit brutalsten Mitteln gleichzuschalten und ins Unglück zu stürzen.

            https://www.blog-der-republik.de/warum-die-afd-verboten-werden-muss-gastbeitrag-von-werner-mittelstaedt/

            Umgang mit der AfD | Bessere Politik löst das Problem nicht, den die Ursachen sitzen woanders

            Allen, die meinen, man könne der AfD mit „guter” Politik entgegentreten und sie würde dann von allein verschwinden, möchte ich gerne den Kommentar von Thomas Schmid hierzu nahelegen. Meiner Meinung nach haben wir in unserer Gesellschaft ein Krisenresilienzproblem. Als Gesellschaft haben wir es nicht geschafft, die notwendige Ambiguitätstoleranz für den Umgang mit einer komplexen Welt zu entwickeln. Wir haben uns in der Vergangenheit auf einem vermeintlichen Zukunftsversprechen ausgeruht, das uns im Zeitalter der multiplen Krisen und der weltweiten Interdependenzen bedroht erscheint. Dabei schwebt dieses Damoklesschwert schon seit Jahrzehnten über uns. Ich muss dabei direkt an Benjamin Barbers Buch „Jihad vs. McWorld: How Globalism and Tribalism Are Reshaping the World” aus dem Jahr 1995 denken. Eine Mahnung, die leider ungehört geblieben ist.

            https://schmid.welt.de/2026/06/26/alles-soll-anders-werden-warum-der-afd-mit-guter-politik-kaum-beizukommen-ist/

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              #LINKSDERWOCHE | 25/2026: Produktivität, Projektmanagement, Lean, Agile, Politik und Gesellschaft

              PRODUKTIVITÄT

              Delegation | Damit sie gelingt …

              Ivan Blatter greift mit dem Thema „Aufgabendelegation” einen Klassiker auf. Ihr kennt das bestimmt: Bevor ich eine Aufgabe delegiere, erledige ich sie lieber selbst, weil … Na, klingelt es? Wenn ja, dann hört unbedingt mal rein. Oft klemmt es bei der Delegation nämlich daran, dass wir die Entscheidungskompetenz nicht mit delegieren oder nicht nur das Ziel, sondern auch das Wie vorgeben. Insgesamt gibt es fünf sehr gute Tipps für die Aufgabendelegation, damit sie künftig besser funktioniert. Eine gute Aufgabendelegation will vorbereitet sein, dann wird auch ein Schuh daraus.

              https://share.transistor.fm/s/b4ccc2f1

              Von der Idee zur Umsetzung | Die NABC-Methode als Hilfsmittel

              Meine Lieblingsfrage lautet: „Was wollen wir für wen mit welchem Ziel erreichen und wozu ist das gut?” Beim Lesen des Blogartikels von Lars Richter musste ich spontan an diese Frage denken. Denn die von ihm vorgestellte NABC-Methode geht in eine ähnliche Richtung. Gut, bei ihm steht die Produktentwicklung im Mittelpunkt, aber ich bin fast überzeugt, dass sie sich leicht abgewandelt auf viele andere Bereiche übertragen lässt. Denn am Ende geht es darum, eine Idee so weit zu entwickeln, dass sie klar genug greifbar wird, um sie umzusetzen.

              https://scamper.blog/nabc/

              Kreativität | Kreativität funktioniert nicht auf Knopf druck

              Zum Thema Kreativität kann ich jedem nur raten, einem Künstler in seinem Atelier über die Schulter zu blicken. Nicht, weil diese Menschen deutlich kreativer wären als andere, sondern weil die Beobachtung verdeutlicht, dass Kreativität ein Prozess ist. Es ist eben nicht der Heureka-Blitz, den wir alle vermutlich im Kopf haben. Kreativität ist also nichts, was auf Knopfdruck entsteht. Daher kann echte Kreativität nicht einfach durch eine KI ersetzt werden. Ob sich das irgendwann ändert, kann ich mir derzeit nicht vorstellen. Aber ich konnte mir vor 30 Jahren vieles nicht vorstellen, was technisch mittlerweile möglich ist. Daher schließe ich es nicht aus. Andrea Herrmann beleuchtet das Thema Kreativität mit besonderem Blick auf KI. Ihr Fazit: Kreativität braucht mehr als neue Ideen. Und ich kann nur sagen: Das ist so!

              https://t2informatik.de/blog/kreativitaet-auf-knopfdruck/

              Ego | Die Dosis macht das Gift

              Die Dosis macht das Gift. Das gilt für nahezu alles, was mir spontan einfällt. Es gilt auch für Selbstbewusstsein oder Ego, wie Dan Rockwell es nennt. Zu wenig ist ungesund. Es führt dazu, dass man sich zurückhält. Zu viel davon mündet in Arroganz und Selbstherrlichkeit. Dies wiederum führt dazu, dass man unreflektiert wie ein Elefant im Porzellanladen mehr Schaden anrichtet, als gut ist. Es braucht also ein gesundes Maß. Die Frage ist: Wie findet man das richtige Gleichgewicht? Rockwell hat fünf Praktiken im Gepäck, die dabei helfen sollen. Sie hören sich für mich schlüssig an. Übung macht den Meister bzw. die Meisterin.

              https://leadershipfreak.blog/2026/06/18/enough-ego-to-make-a-difference/

              Notizen | Der Unterschied zwischen Notizen erstellen und Notizen machen

              Daniel Schimpke hat mir einen interessanten Impuls zum Thema „Notizen machen” ins Blickfeld gespült. Interessant ist, dass er hier zwischen Note-Making und Note-Taking unterscheidet. Ich muss noch ein bisschen darüber nachdenken, was das für mich bedeutet. Spannend finde ich den Bezug zur Persönlichkeitsentwicklung, der sich daraus ergibt.

              https://www.kadaschi.de/notizen-erstellen-ist-mein-persoenlichkeitstraining/

              PROJEKTMANAGMENT

              Wissenstransfer | Wie gelingt es Erfahrungswissen weiterzugeben?

              Was mich schon immer genervt hat und mich schließlich vor 18 Jahren zu meiner „Entdeckungsreise in die Agilität” geführt hat, war der fehlende Transfer des Erfahrungswissens während und am Ende von Projekten bzw. im Linienalltag. Bis heute erlebe ich das immer wieder. Ich erinnere mich noch gut an meine Zeit als ehrenamtlicher Beirat des Innovationsrates einer caritativen Einrichtung. Dort haben wir immer wieder betont, dass zur Nachhaltigkeitsprüfung eines Projekts auch die Sicherung des Wissenstransfers während und am Ende des Projekts gehört. Das ist allerdings leichter gesagt als getan. Die tollen, bunten Projektberichte und Dokumentationen schaut sich selten jemand an. Sie sind zu trocken, zu wenig eingängig und oft einfach auch übervoll mit Zahlen, Daten und Fakten, die sich nur schwer und schon gar nicht schnell erschließen. Ein Thema, das auch Viktoria Köstner umtreibt. Wie sie treffend feststellt, wird auch die KI das Problem nicht lösen. Ohne eine geeignete Lernkultur funktionieren die besten Werkzeuge und Tools nicht. Gute Communities of Practice können deutlich mehr leisten, sofern man sie stabil zum Laufen bekommt. Dafür braucht es aber auch den nötigen Freiraum, der leider oft von „Effizienzneurotikern” geopfert wird.

              https://t2informatik.de/blog/lessons-learned-ohne-lernen/

              LEAN

              SQCDP | Wenn Effizienzneurotiker sinnlos walten …

              Meint Götz Müller mit seinem Blogartikel die von mir oft kritisierten Effizienzneurotiker? Mir kommt es so vor, als nutze und umdeute er das Akronym SQCDP und die dahinterliegende Sicht der Dinge. Das entspricht genau der Vorgehensweise der Effizienzneurotiker, die damit am Ende das Gegenteil dessen erreichen, was wir mit Lean anstreben. Anstatt die Auskömmlichkeit zu erhöhen, reduzieren wir die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit des Unternehmens.

              https://www.geemco.de/artikel/das-wahre-sqcdp-mancher-unternehmen/

              AGILE

              Stories schneiden | Drei plus eins Methoden damit es besser gelingt

              Erstaunlich oft ist Storys schneiden immer noch ein großes Thema. Selbst nach vielen Jahren stelle ich das immer wieder fest. Dabei gibt es einige sehr gute, bewährte Ansätze, die wirklich gut funktionieren. Vier davon hat Simon Flossmann in einem Beitrag sehr schön dargestellt. Er bietet auch gleich ein KI-Playbook an, das man nutzen kann, um sich von einer geeigneten KI beim Zuschneiden der Storys unterstützen zu lassen. Die Betonung liegt auf „unterstützen”, denn am Ende ersetzt es den Dialog mit den Beteiligten nicht. Dies gilt natürlich immer vor dem Hintergrund, dass ihr euch in einem Umfeld bewegt, in dem die KI-Nutzung zugelassen ist.

              https://www.scrum.org/resources/blog/ki-playbook-story-schneiden-3-bewahrte-strategien-aus-10-jahren-scrum-damit-termingerechte-lieferung-kein-glucksspiel-mehr-ist

              Product Owner | Fokus und mentale Stärke im Alltag aufrechterhalten

              Während sich ein Scrum-Team auf den geschützten Sprint berufen kann, wird es für einzelne Rollen wie den Product Owner im Arbeitsalltag schwierig, den Fokus so zu halten, wie es wünschenswert wäre. Alle Anspruchsgruppen rund um ein Projekt wollen informiert werden, Input geben, Ansprüche äußern, Informationen übergeben usw. Es ist nicht einfach, den Fokus zu behalten. Es gibt viele Einfluss- und Störgrößen. Ein gutes Produktivitätsmanagement ist dabei sicherlich hilfreich, wenn auch nicht immer die alleinige Lösung. Das kennt man ja. Wenn die Zeit fehlt, wird gerne empfohlen, Prioritäten zu setzen – als ob man vollständig selbstbestimmt wäre. Das dürfte auf die wenigsten Menschen zutreffen, insbesondere, wenn – wie ich es sehr oft erleben darf – andere meinen, sie könnten über die Zeit anderer Menschen großzügig verfügen (zu spät kommen, Termine nicht einhalten usw.). Aber das ist ein anderes Thema. In ihrer Podcastfolge haben die Produktwerker den Fokus naheliegenderweise klar auf die Rolle der POs gelegt. Einige Dinge finde ich recht passend, bei anderen würde ich sagen: In der Theorie gut, in der Praxis – wie ich schon sagte – hängt es stark vom Umfeld ab.

              https://produktwerker.de/entspannt-bleiben-als-po-fokus-klarheit-und-mentale-staerke-im-alltag/

              Sprint Review | Damit der PO nicht zum Spielball der Politik wird …

              Wer auch immer den Mythos der „politikfreien Zone” von Unternehmen verbreitet hat – und die „BWLer” haben es lange behauptet, zumindest wenn ich an die Diskussionen denke, die ich noch vor wenigen Jahren immer wieder geführt habe – hat vielen Mitmenschen keinen Gefallen getan. Ein Unternehmen ist nicht frei von „Politik”, Macht- und Herrschaftskämpfen. Ich kenne keine einzige Organisation, die das ist. Es geht nie nur um rein rationale Entscheidungen. Das gilt auch für das Verhalten in Sprint Reviews. Ich beziehe mich hierbei insbesondere auf Punkt 3 von Simon Flossmann, wobei auch Punkt 1 mitschwingt und Punkt 2 betroffen sein dürfte. Ich bin übrigens ein Fan von Konsent statt Konsens. Damit lassen sich auch so manche politisch verfahrene Situation auflösen 😉

              https://www.scrum.org/resources/blog/diese-3-fehler-im-sprint-review-machen-product-owner-zur-marionette-ihrer-stakeholder-und-wie-du-dir-deine-autoritat-zuruckholst

              Estuarine Mapping | Dave Snowdens neues Modell in kurz erklärt

              Das Cynefin-Modell von Dave Snowden dürfte vielen bekannt sein. Mittlerweile gibt es eine „Weiterentwicklung“: das Estuarine Mapping, das ebenfalls von Dave Snowden stammt. Ich habe es mir schon einmal angesehen, musste aber gestehen, dass sich die Erklärung „sperrig” las, sodass ich es mir für einen zweiten Anlauf zu einem späteren Zeitpunkt aufgehoben habe. Auch, weil mein Hauptaugenmerk aktuell auf anderen Themen liegt. Dennoch ist es interessant. Das wird dem einen oder anderen klar, der sich Felix Steins Zusammenfassung anschaut.

              https://www.lean-agility.de/2026/06/estuarine-mapping.html

              POLITIK UND GESELLSCHAFT

              Rechtsextremismus | Die „Grauen Wölfe“ als rechtsextreme Gefahr auch in Deutschland

              In jüngerer Zeit lag beim Stichwort „Rechtsextremismus” der Fokus immer wieder auf der „Nicht-Alternative” und ihren us-amerikanischen Freunden. Dabei haben wir in Deutschland eine nicht zu unterschätzende rechtsextremistische Gefahr, die unverhohlen Menschen mit türkischen Wurzeln umwirbt. Die Grauen Wölfe. Eigentlich ist das kein unbekanntes Phänomen. Sie sind in der Wahrnehmung leider etwas in den Hintergrund gerückt. Mit Blick auf die internationale Vernetzung von Rechtsextremisten ist der Beitrag von Rabia Kökten sehr wichtig, da er daran erinnert, dass Rechtsextremismus ein Phänomen ist, das durchaus bunter sein kann, als wir oft wahrnehmen.

              https://scilogs.spektrum.de/rechtsextremismus/neuer-deutscher-rechtsextremismus-oder-warum-wir-uns-in-deutschland-mit-den-grauen-woelfen-befassen-muessen/

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