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#LINKSDERWOCHE 21/2026 | Produktivität, Lean, Agile, Politik und Gesellschaft

PRODUKTIVITÄT

Digitale Erschöpfung | Wie die künstliche Intelligenz Belastung verstärkt statt zu entlasten

Wer meine Links der Woche und auch Gedankenblitze im Block aufmerksam liest, dem dürfte sicherlich schon mehrfach aufgefallen sein, dass ich die KI-Ephorie nicht teile, sondern eher positiv-verhalten gegenüber der Technik bin. Der Grund ist simple und einfach, ich sehe zwar viele Möglichkeiten, dennoch ist die Erwartungshaltung viel zu hochgeschraubt und ich sehe auch, dass die Produktivitätzuwächs durch die negativen Folgen aufgefressen werden. Daher habe ich Marcus Raitners Blogartikel sehr aufmerksam gelesen. Er ist sehr differenziert und spricht aus meiner Sicht einige kritische Punkte an, die ich sehr ähnlich sehe. Der Einsatz von KI befördert die digitale Erschöpfung. Dazu mehr hier:

https://raitner.de/2026/05/digitale-erschoepfung-wieso-ki-wissensarbeit-intensiviert-statt-uns-zu-entlasten/

Wie KI dazu führt, noch mehr zu tun

Zur Vertiefung des Beitrags von Marcus Rainter bietet sich der etwas längere Artikel von Daniel Dubbel an. Auch er beschäftigt sich mit der Frage der Arbeitsverdichtung durch KI. Sein Fokus liegt jedoch auf einem anderen Aspekt. Er geht der Frage nach, weshalb die möglichen Produktivitätsverbesserungen im System regelrecht verpuffen, und macht die Führung verantwortlich. Daher war ich kurz versucht, den Beitrag unter Leadership und Management einzuordnen. Ich finde jedoch, dass die beiden Beiträge zusammen wahrgenommen werden sollten.

https://www.inspectandadapt.de/niemand-hat-beschlossen-dass-mehr-geht-es-passierte-einfach/

Obsidian | Plugins nutzen

Für Obsidian steht ein riesiges Biotop an möglichen Plug-ins aus der Community zur Verfügung. Ich nutze nur eine Handvoll, die ich mittlerweile sehr gezielt auswähle. Ähnlich der Empfehlung von Daniel Schimpke am Ende seines Artikels, erst zu überlegen, welches Problem man überhaupt lösen möchte. Viele Probleme lassen sich übrigens oft auch ohne Plugin lösen. Das hat den Vorteil, dass die Dinge einfacher gehalten werden. Was ich empfehle. Ich habe nur sieben Erweiterungen im Einsatz, von denen eine sogar gerade auf dem Prüfstand steht. Also tatsächlich eher sechs. Es gibt allerdings eine deutliche Schnittmenge mit den 13 im Artikel genannten Plugins.

https://www.kadaschi.de/13-obsidian-plugins-die-ich-wirklich-nutze/

Obisidan | Community neu aufgestellt

Über Thomas Mathoi habe ich eine Nachricht erhalten. Es gibt eine neue Obsidian-Community. Dort findet man viele Hilfen. Die Community wurde neu organisiert und soll jetzt übersichtlicher sein. Ich hatte noch nicht die Gelegenheit, mir das anzusehen. Allerdings klingt es sehr interessant und ich hoffe, dass ich jetzt schneller passende Lösungen finde, wenn ich eine Herausforderung zu meistern habe.

https://www.mathoi.at/2026/05/21/die-neue-obsidian-community/

Ankommen | Das Gefühl etwas wichtiges zu tun

Ivan Blatter hat wieder einmal eine großartige Folge seines Podcasts veröffentlicht. Diesmal dreht sich die Frage, die er beantworten will, um das „Ankommen“ als Gefühl. „Ankommen” bedeutet in diesem Sinne nicht, fertig zu werden, sondern das Gefühl zu haben, dass das, was wir tun, wichtig ist. Er erklärt dieses Gefühl zu einer Entscheidung. Eine Entscheidung, die wir selbst treffen. Er definiert vier Entscheidungen, die wir treffen müssen:

  • Hör auf, fertig werden zu wollen
  • Beurteile den Tag nicht nach Quantität
  • Entscheide, was nicht auf die Liste kommt
  • Baue kurze Boxenstopps ein

https://share.transistor.fm/s/358edb99

Lernfähigkeit | Weshalb sich selbst hinterfragen vorwärts bringt

Mit seinem Beitrag erinnert Dan Rockwell mich daran, dass Lernfähigkeit oft damit beginnt, sich die Frage zu stellen: „Wie kann ich besser werden?” Das wiederum setzt voraus, anzuerkennen, dass man nicht alles weiß. Ganz im Sinne von Sokrates, der sich als Wahrheitssuchender für unwissend hielt. Mit anderen Worten: Das Streben, sich weiterzuentwickeln, beginnt damit, demütig anzuerkennen, dass man – selbst als weiser Mensch – noch mehr lernen und besser machen kann. Wer sich konsequent selbst hinterfragt, entwickelt sich weiter. Irgendwie muss ich jetzt an Kaizen denken.

https://leadershipfreak.blog/2026/05/19/the-best-ability/

LEAN

Kaizen | Weshalb Kaizen mehr als ein Prozess ist und weshalb wir ins schwer damit tun

Tim Themann hat sich daran gewagt, hinter „Kaizen” zu blicken und ideengeschichtlich aufzuarbeiten, weshalb „Kaizen” eine Haltung darstellt und weshalb wir uns in unserem westlich geprägten Kulturkreis mit dieser Haltung so schwer tun. Hut ab! Ich weiß, dass er es sich nicht einfach gemacht hat, denn ich durfte vorab eine erste Fassung lesen und Feedback geben. Für mich war der Artikel sehr spannend und aufschlussreich. Ich hoffe, dass es euch auch so geht.

https://die-computermaler.de/warum-kaizen-eine-haltung-ist-und-kvp-nur-ein-prozess/

Kaizen | Keine Methode, kein Prozess sondern Haltung

Auch Götz Müller greift das Thema Kaizen auf. Er versucht zu erklären, was Kaizen nicht ist. Es ist eine Haltung. Keine Methode. Kein Prozess. Interessant dabei ist, dass er Kaizen als Akronym nutzt. Hinter jedem Buchstaben steht ein Begriff, der die oft gelebte Realität darstellt und im Prinzip verdeutlicht, dass Methoden und Prozesse kein gelebtes Kaizen sind.

https://www.geemco.de/artikel/was-kaizen-nicht-ist-bzw-sein-sollte

Durchschnittswerte | Weshalb sie nicht immer zielführend sind

John Knotts Beitrag beleuchtet eine Thematik rund um Metriken, die sicherlich einigen bekannt vorkommt: Durchschnittswerte sind nicht immer gute Indikatoren und Referenzwerte. Dies gilt insbesondere bei Prozessverbesserungen. Das heißt jedoch nicht, dass wir Durchschnittswerte verteufeln sollen, sondern es gilt wie so oft – nicht nur im Umgang mit Metriken – reflektiert-kritisch hinzuschauen und immer auch zusätzliche Informationen einfließen zu lassen.

https://blog.gembaacademy.com/2026/05/22/the-trouble-with-averages/

AGILE

Product Owner | 10 Warnsignale, bei denen wir genau hinsehen sollten

In seinem folgenden Blogartikel versucht Simon Flossmann, Indikatoren zu nennen, anhand derer sich erkennen lässt, ob die Rolle des Product Owners gut besetzt wurde. Allerdings möchte ich zur Vorsicht raten, hier vorschnell von den Indikatoren auf die betreffende Person zu schließen. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, auch auf das „System” zu achten. Denn es sind oft auch die Zwänge des Systems, die zu einigen der „Fehlentwicklungen” führen, die er in seinem Blogartikel thematisiert. Die genannten Indikatoren bedeuten letztendlich, genauer hinzusehen und Ursachenforschung zu betreiben.

https://www.scrum.org/resources/blog/liebe-fuhrungskrafte-10-warnsignale-dass-euer-product-owner-euch-gerade-800000-eur-statt-100000-eur-kostet

Work in Progress | Viele parallele Arbeit bedeutet geringer Return of Invest

Ich weiß nicht, wie oft ich schon skeptisch auf Scrum- und Kanban-Boards geschaut habe. Skeptisch, weil ich sehr viel Arbeit auf den Boards gesehen habe. Arbeit, die aber nicht abgeschlossen war. Arbeit, die parallel stattfand. Fast genauso wie im Blogartikel von Rudolf Gysi. Vielleicht bin ich genau deshalb ein Freund der Begrenzung paralleler Arbeit geworden. Mehr Fokus, erst abschließen, dann das nächste Thema angehen. Einfach auch, weil nur so sichtbar wird, ob und wie wir einen Mehrwert erzeugen.

https://agilereflection.org/while-wip-roi-0/

Story Splitting | Kleine Storys sind besser als große

Ich bevorzuge kleine Anforderungen in Form von User Stories oder Job Stories. Kleine Losgrößen sind schneller abgeschlossen, ermöglichen schnelleres Lernen und liefern früher Nutzen. Die Reflexions- und Lerntaktung wird kürzer, sodass wir früher erkennen, wo Verbesserungspotenziale bestehen oder wo wir uns geirrt haben. Daher sollte man das Story-Splitting nicht unterschätzen. Mike Cohen, ein Urgestein der Agilität, gibt hierzu ein paar brauchbare Tipps aus der Praxis.

https://www.mountaingoatsoftware.com/agile/user-stories/story-splitting-how-to-split-user-stories-so-teams-can-finish

Problem Statement | Die Herausforderung definieren

Ausgangspunkt jeder Analyse ist das Verständnis des Problems. Hier kann das „Problem Statement” aus dem Design Thinking (ich kenne eine ähnliche Methode auch aus anderen Kontexten, beispielsweise dem TPS) Hilfestellung liefern. Dabei geht es darum, zu verstehen, wann und in welchem Kontext ein Problem mit welcher Wirkung entsteht und auftritt. Einfach und effektiv. Aber auch effektiv. Vielen Dank an Lars Richter, der es prägnant zusammengefasst hat.

https://scamper.blog/problem-statement/

POLITIK UND GESELLSCHAFT

77 Jahre GG | Vermächtnis und Verpflichtung

Am 23. Mai 2026 ist das Grundgesetz 77 Jahre alt geworden. Für mich war das ein Grund, am Samstag zu feiern – wie übrigens jedes Jahr zum Geburtstag des GG. Denn ich halte unsere Verfassung nicht nur für ein besonderes Dokument, sondern auch für eine Verpflichtung gegenüber nachfolgenden Generationen in Deutschland, Europa und der Welt. Eine Verpflichtung, die es mit Leben zu füllen gilt und auf die wir auch stolz sein dürfen. Eine Verpflichtung, die bedeutet, dass wir das Vermächtnis in Ehren halten und gegen seine Gegner verteidigen müssen. Alfons Pieper hat es in dem folgenden Artikel, wie ich finde, gut zum Ausdruck gebracht.

https://www.blog-der-republik.de/wehrhafte-demokratie-77-jahre-grundgesetz/

Höchste Zeit | Weshalb demokratische Kräfte geschlossen gegen die AfD stehen sollten

Kleiner Einschub: Sollten sich aktive Befürworter und Anhänger der „Nicht-Alternative” unter meinen Lesern befinden, kann ich gerne auf sie verzichten. Wie übrigens auf alle Gegner der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wie Christian Wolff bin ich der Meinung, dass es höchste Zeit ist, dass sich alle demokratischen Fraktionen entschieden gegen die Nicht-Alternative stellen. Jetzt und ohne Diskussion. Bevor es zu spät ist. Sonst werden wir bald keinen Geburtstag des Grundgesetzes mehr feiern können.

https://www.blog-der-republik.de/hoechste-zeit/

Schreckenszenario | Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt regiert …

Dass die Gefahr derzeit besonders groß ist, die von der Nicht-Alternative ausgeht, wird bei den anstehenden Landtagswahlen in mehreren Bundesländern, wie beispielsweise Sachsen-Anhalt, sichtbar. Die Amadeu-Antonio-Stiftung beschreibt in einer aktuellen Broschüre, die zum Download bereitsteht, sehr eindrücklich das Szenario, das uns sehr wahrscheinlich erwarten wird. Ein Szenario, vor dem selbst die Gewerkschaft der Polizei vor einigen Tagen eindringlich warnte. Die einschlägigen Wahlprogramme deuten darauf hin, dass dieses Szenario mehr als denkbar ist.

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/szenario-zur-schicksalswahl-das-droht-wenn-die-afd-in-sachsen-anhalt-regiert-166419/

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        It was an honor to participate at the OWASP Virtual Conference commemorating the 25th anniversary. Here is the video: youtu.be/KmjUM0EF_24?is=4-0fir

        The OWASP Foundation is celebrating 25 incredible years of open source security. That’s why OWASP Cornucopia is launching its 25th anniversary edition. Read all about it here:  dev.to/owasp/introducing-a-owa

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              PRODUKTIVITÄT

              Schlechte Gewohnheiten | So wird es einfach sie wieder los zu werden

              Schlechte Gewohnheiten erwirbt man oft unbewusst. Sie schleichen sich ein. Allmählich und hinterhältig. Wie wird man sie wieder los? Wenn man Dan Rockwells Ideen hierzu folgt, wird es etwas einfacher, aber es ist dennoch schwer genug. Ein Grund, das Handtuch zu werfen? Niemals.

              https://leadershipfreak.blog/2026/05/08/break-the-habit-of-bad-habits/

              PROJEKTMANAGEMENT

              Dos und Don’ts | Damit das Projekt gelingt …

              Wer es kurz und knackig mag: Ich bin normalerweise kein Freund von KI-Zusammenfassungen, mache hier aber eine Ausnahme, weil sie wirklich gut ist. Hier sind die Dos und Don’ts im Projektmanagement von Bernhard Schloss als grafische Zusammenfassung. Man sollte sie sich ausdrucken und in jeden Projektraum hängen 😉

              https://www.bernhardschloss.de/blog/dos-und-donts-im-projektmanagement/

              Projektstatusbericht | Wie man ihn besser macht

              Ich persönlich würde, wann immer es möglich ist, direkt auf Obeya umsteigen. In einem gut gestalteten Obeya-Raum habe ich alle Schlüsselinformationen auf einen Blick und die Notwendigkeit eines Statusberichts, wie er im Projektmanagement üblich ist, entfällt. Nur leider liegt das nicht immer in meiner Hand und es wird wohl auch weiterhin Projekte geben, in denen jemand einen Statusbericht verlangt. Wenn er gut ist und Nutzen stiftet, ist das durchaus legitim. Leider ist das so eine Sache mit der Qualität. Aus verschiedenen, durchaus nachvollziehbaren Gründen, die auch im Artikel von Andrea Windolph ihren Niederschlag gefunden haben. Spannender sind allerdings die Hinweise, wie man es besser macht. Das lässt sich übrigens auch auf andere Kontexte gut übertragen. Und ja, Kommunikation ist nicht einfach.

              https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/projektmanagement/klassisch/projektsteuerung/projektstatus-fehler/

              LEAN

              Versteckte Kosten | Wenn man das System igorniert …

              Mark Graban trifft damit einen Nerv. Viele begehen einen zentralen Fehler, wenn sie versuchen, Kosten zu optimieren. Sie betrachten nicht das Gesamtsystem, sondern nur Teilbereiche. Die Personalkosten stehen oft in der Kritik, weil sie als zu hoch angesehen werden. Was ich an Toyota Production System (TPS) schätze, ist, dass dort eben der ganzheitliche Blick vorherrscht. Dies haben viele bei ihrer Lean-Adaption leider übersehen. Das ist ein Grund, weshalb ich lange mit „Lean” gehadert habe (ich kannte zu dem Zeitpunkt nur die angelsächsische Lean-Variante und noch nicht Monozukuri). „Lokale Optimierung” verschiebt die Folgekosten lediglich und oft genug steigen die „Gesamtkosten” (besonders, wenn man Kunden, Lieferanten usw. mit einbezieht) dadurch deutlich. Als Kunde großer Telekommunikations-, Versicherungs- und Energiekonzerne kann ich darüber mittlerweile mehr als nur ein Lied singen. Daher freut es mich, dass Mark Graban das Thema aufgreift und verdeutlicht, dass man etwas mehr Hirnschmalz investieren muss, wenn man sinnvoll an das Thema „Kosten sparen” herangehen will. Auskömmlichkeit zu verbessern ist halt etwas anderes …

              https://www.leanblog.org/2026/05/working-charge-nurse-hidden-cost/

              Das System wirkt | Niemand kann einfach aus dem System ausbrechen

              Wie oft musste ich schon hören, dass die Menschen schlicht und ergreifend nicht das richtige „Mindset“ haben und es deshalb nicht klappt! Bei näherer Betrachtung lag es jedoch nicht unbedingt an den Menschen und ihrer Haltung, sondern in weiten Teilen am System selbst und seiner Mechanik. Diese lässt sich nicht einfach dadurch ändern, dass man jetzt regelmäßige Retrospektiven durchführt. Götz Müller greift dieses Thema im Zusammenhang mit Lean und Verbesserung auf und verdeutlicht: Oft liegt es nicht an den Menschen, sondern am System.

              https://www.geemco.de/artikel/warum-menschen-auf-systeme-reagieren-und-nicht-auf-leitbilder/

              Pimär Metrik | Wie Metriken helfen Wirksamkeit von Verbesserungen zu prüfen

              In John Knotts Blogartikel geht es um Verbesserung und Metriken. Interessanterweise beobachten wir häufig, was nicht gut läuft. Darauf basieren Annahmen und Hypothesen über die Ursachen und die mögliche Wirkung. Allerdings machen sich nur wenige Gedanken darüber, wie sie diese Vermutungen faktenbasiert, also empirisch, belegen können. Dabei geht es nicht darum, Zahlen zu erzeugen, sondern in erster Linie darum, transparent zu machen: Sind unsere Annahmen korrekt und zeigen unsere Maßnahmen daher Wirkung?

              https://blog.gembaacademy.com/2026/05/08/start-every-process-improvement-effort-with-the-primary-metric/

              AGILE

              Zu viel Planung, zu wenig Fortschritt | Wenn es an der Basis klemmt

              Obwohl viele von Agilität reden, kommt mir das, was Merlin Mechler unter dem Stichwort „zu viel Planung, zu wenig Fortschritt” zusammenfasst, doch sehr bekannt vor. Besonders gerne – sorry, ich kann es mir nicht verkneifen – fallen mir dazu Umfelder ein, in denen man sich skalierte Rahmenwerke auf die Fahne schreibt. Die Grundlagenarbeit passt noch nicht. Es fehlt der Fokus auf Wirksamkeit und kurze, echte Feedbackschleifen, die aufzeigen, wo die Probleme liegen. Wenn man das Ganze mit passenden Metriken ergänzt, die auch tatsächlich sinnvolle Veränderungen sichtbar machen und das „Lernen” als Organisation unterstützen, wird es definitiv besser. Aber Achtung: Auch mit Kennzahlen kann man viel Schindluder treiben, und „Controlling” ist kein Selbstzweck. Die Metriken dienen dazu, das Lernen als Organisation zu stärken. Sie sollten daher auch regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden.

              https://t2informatik.de/blog/zu-viel-planung-zu-wenig-fortschritt/

              Stakeholdermap | Immer noch ein Top-Werkzeug fürs Stakeholdermanagement

              Die gute alte Stakeholder-Map ist nach wie vor ein hervorragendes Werkzeug, um den Überblick über die verschiedenen Anspruchsgruppen und ihre Bedürfnisse zu behalten. Leider erlebe ich in der Praxis sehr häufig, dass sie zwar begonnen, aber selten dauerhaft gepflegt wird. Das liegt vermutlich daran, dass sie nicht Teil der „alltäglichen” Arbeit ist und dann gerne mal vergessen wird. Abhilfe schafft hier ein guter Obeya-Raum, in den sie integriert ist, weil sie dann präsent bleibt und bei Bedarf schnell fortgeschrieben werden kann, wenn neue Erkenntnisse hinzukommen. Nur mal so am Rande. Wer jetzt nicht weiß, was ich meine, für den bietet der kleine, aber feine Artikel von Fadi Stephan eine schnelle Zusammenfassung des Werkzeugs Stakeholder-Map.

              https://www.kaizenko.com/how-to-manage-stakeholders-using-the-power-interest-matrix/

              Planung ist ein „gemeinsames Problem“ | Auch in der Planung gilt: echte Zusammenarbeit ist Trumpf

              Ein Klassiker, den ich auch immer wieder erleben durfte: Product Owner:innen und Teams werden bei der Planung gar nicht groß gefragt. Das Management entscheidet irgendwo, wann was fertig zu sein hat, und dann gibt es ein böses Erwachen. Und das, obwohl es mehrfach Hinweise aus dem Team und vom Product Owner gab. Ein solches Projekt durfte ich vor geraumer Zeit als Scrum Master begleiten. Erst als es richtig geknarzt hat und wir kräftig investiert haben, lief es ähnlich wie von Mike Cohn als idealer Zustand beschrieben. Überraschung: Die Planung war nicht nur realistisch, sondern die dabei entstandene Transparenz im Dialog hat auch beim Management zu einem besseren Verständnis der Herausforderungen geführt, die es zu lösen galt. Leider endete kurz darauf meine Zeit in diesem Projekt – wie das bei Externen nun mal so ist. Soweit ich jedoch gehört habe, läuft es jetzt deutlich besser und reibungsfreier. Es lohnt sich wirklich, zusammenzuarbeiten, auch über „Hierarchieebenen” hinweg. Die Fachleute auf der operativen Ebene können dem Management nämlich realistischer zurückspiegeln, was machbar ist und was nicht. Ab und an den Ort des Geschehens zu besuchen, ist durchaus etwas, das man tun sollte. 😉

              https://www.mountaingoatsoftware.com/blog/when-planning-should-become-a-shared-problem

              MANAGEMENT UND LEADERSHIP

              Komplexität | Die 4 Hebel für den Umgang mit Komplexität

              In den letzten „Links der Woche” hatte ich bereits auf Daniel Dubbel verwiesen, der zu Recht erklärt hat, dass Komplexität kein neues Phänomen ist. Unabhängig vom Rahmenwerk gibt es einige Dinge, die dabei helfen, die Zusammenarbeit in komplexen Situationen sinnvoll zu gestalten: Vernetzungsgrad gestalten, Abhängigkeiten klären, Transparenz herstellen, Geschwindigkeit takten, Informationsdichte filtern. Dabei ist Visualisierung, wie sich der geneigte Leser sicherlich denken kann, extrem hilfreich. Daniel Dubbel führt das Ganze noch ausführlicher aus, sodass man einen guten Rahmen erhält. Das Ganze gilt es dann auszugestalten. Zu einem Zusammenarbeitssystem, bei dem ein geeignetes Rahmenwerk Hilfe bieten kann – aber nicht muss.

              https://www.inspectandadapt.de/komplexer-mythos-hier-sind-4-hebel/

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                A candid take on the minimum viable product (MVP):

                “Let’s talk about the Minimum Viable Product, or as I like to call it: the art of building just enough to find out you’re wrong.”

                — Scott M. Graffius, Agile Protocol: The Transformation Ultimatum

                  #agile boosted

                  [?]Clare Sudbery » 🌐
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                  Is your team working at maximum speed but struggling to deliver? Join us at @SoCraTes_UK Training Day (June 18th near London) to meet @tottinge for his session on Value Stream Mapping. 📊

                  Learn to identify hidden waste and "10x" your delivery WITHOUT working harder, by adopting lean practices for agile development. 🚀

                  🎟️ Info: socratesuk.org/training_day.ht

                  (1/3) 🧵

                  Headshot of Tim

                  Alt...Headshot of Tim

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                    (1/3) 🧵

                    Tim Ottinger headshot (on a boat, with water and bridge in background).

                    Alt...Tim Ottinger headshot (on a boat, with water and bridge in background).

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                        #LINKSDERWOCHE | 17/2026: Produktivität, Lean, Agile, Management und Leadership

                        PRODUKTIVITÄT

                        Leichtigkeit | Das Ergebnis eines guten Zeitmanagementsystems ist nicht Geschwindigkeit und Output, sondern Leichtigkeit

                        Die aktuelle Folge von Ivan Blatters Podcast ist ganz anders. Anstatt Methoden und Probleme zu erörtern, rückt er den echten Mehrwert eines guten Zeitmanagementsystems in den Fokus: Leichtigkeit. Ja, Sie haben richtig gelesen. Nicht Geschwindigkeit, nicht noch mehr Output. Der Mehrwert ist Leichtigkeit. Das gefällt mir. Auch, weil ich weiß, dass das richtige Weshalb und Wozu ein großer Motivator ist. In diesem Sinne ist es ein interessanter Beitrag, der das Bewusstsein dafür schärft, weshalb wir wirklich an unserem Arbeits- und Zeitmanagementsystem arbeiten wollen und sollen.

                        https://share.transistor.fm/s/49a16acd

                        Der Fluch der Authenzität | Wenn Authenzität zu viel wird

                        Das Schlagwort „Authentizität” fällt ja gerne und öfter mal. Ich mag authentische Menschen. Allerdings kann zu viel des Guten auch nach hinten losgehen. Wie Dan Rockwell es nennt: zum Fluch werden. Wenn Authentizität zur „Egomanie” wird oder bedeutet, dass sich die anderen voll und ganz nach einem richten müssen, dann wird Authentizität auch zum Problem. Mit den Worten von Dan Rockwell hat eine „lose Zunge”, das Ignorieren der anderen oder der Rahmenbedingungen, innerhalb derer wir uns bewegen, wenig mit „gesunder” Authentizität zu tun.

                        https://leadershipfreak.blog/2026/04/23/the-3-authenticity-curses/

                        Willenstärke | Ausdauer braucht Biss, Biss kann man trainieren

                        Zwar hat Heinz Bayer Kinder und Jugendliche vor Augen, wenn er über Willensstärke spricht, dennoch kam mir beim Lesen der Gedanke, dass dieses Thema auch für alle anderen Altersklassen von Bedeutung ist. Ein klares Wozu allein reicht oft nicht aus. Es braucht auch Willensstärke, um dauerhaft am Ball zu bleiben und auch mal eine Durststrecke zu überstehen. Nein, Willensstärke ist nicht unbedingt eiserne Disziplin, sondern Ausdauer – und Ausdauer lässt sich trainieren. Wie beim Sport.

                        https://www.aufeigenefaust.com/2026/04/05/biss-trainingsheft/

                        LEAN

                        Warnschilder = Verbesserungspotential | Wenn wir Warnschilder aufstellen, haben wir unsere Hausaufgaben noch nicht gut genug gemacht

                        Da hat Mark Graban, würde ich sagen, einen richtig guten Punkt gesetzt. Warnhinweise sind ein Indiz dafür, dass wir unsere Hausaufgaben noch nicht gemacht haben. Wenn wir uns auf Warnhinweise verlassen, haben wir die mögliche Fehlerquelle nicht beseitigt, obwohl wir um sie wissen. Wir sind noch nicht tiefer vorgedrungen, um die Ursache zu beheben, bevor das Problem überhaupt entstehen kann. Besser wäre es, sicherzustellen, dass das Problem gar nicht erst auftreten kann, anstatt mit Warnhinweisen zu arbeiten. Leider ist das nicht immer so leicht möglich. Dennoch sind Warnhinweise ein eindeutiges Indiz für Verbesserungspotenzial. Wenn wir das nächste Mal über ein „Achtung“-Schild stolpern, lohnt es sich, der Spur zu folgen, denn hier schlummert möglicherweise die nächste Gelegenheit, zu zeigen, dass es bessere Lösungen gibt. 😉

                        https://www.leanblog.org/2026/04/warning-signs-mistake-proofing-kainexicon/

                        5S als Routine | Das Potential von 5S nutzen, damit Kaizen in Fleisch und Blut übergeht

                        Ich finde es sehr bedauerlich, dass 5S von vielen mit „Sauberkeit” am Arbeitsplatz gleichgesetzt wird. Hinter diesen fünf Prinzipien steckt weit mehr als nur „Ordnung“, nämlich eine Routine, mit der sich viel Klarheit erzeugen lässt, wenn man bereit ist, regelmäßige Verbesserungen in vielen Bereichen umzusetzen bzw. Verbesserungspotenziale zu erkennen. Mit John Knotts Worten kann 5S als Routine dabei helfen, Kaizen als beständiges Streben nach dem Besseren im Arbeitsalltag zu verankern, sodass es in Fleisch und Blut übergeht.

                        https://blog.gembaacademy.com/2026/04/24/a-new-way-to-look-at-5s/

                        AGILE

                        Unternehmenskultur | Das ewige Dilemma der Organisation oder wie Kultur Veränderungen bremst

                        Vorweg schicken möchte ich, dass ich Agilität nicht über Scrum definiere. Das ist eines von vielen Frameworks, die sich das Attribut „agil” zuschreiben dürfen. Schaut man über die „Methodik” hinaus, ist der Kern „Anpassungsfähigkeit” einer Organisation an ein sich veränderndes Umfeld. Jede erfolgreiche Organisation, die sich auf Dauer behauptet, besitzt diese Anpassungsfähigkeit – sonst wäre sie längst erstarrt und irgendwann vom Markt verschwunden. Agilität ist daher für mich eine Seite der Medaille, auch jenseits des „Buzzwords”. Ein Schlüsselfaktor sind sicherlich die „ungeschriebenen Gesetze” der Organisation, auch Unternehmenskultur genannt. Die Organisationssoziologie kann inzwischen mehr als nur eine Abteilung mit Literatur zu diesem Thema füllen. Zumindest ist das mein Eindruck. Mit Doris Weißgerber bin ich einer Meinung: Unternehmenskultur kann nicht schnell verändert werden und wirkt – auch wenn sie nicht immer klar und eindeutig sichtbar ist – massiv ein. Sie kann die Adaptionsfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Beispiele hierfür sieht man meines Erachtens in der Automobilindustrie sehr gut, aber auch in der politischen Landschaft – allerdings ein anderes Thema.

                        https://www.teamworkblog.de/2026/04/unternehmenskultur-frisst-agilitat-zum.html

                        Konfliktarbeit | Über einen konstruktiven Umgang mit Konflikten

                        Leider ist Simon Flossmanns Beitrag etwas IT-lastig, aber im Kern lässt sich das Ganze auch auf andere Bereiche der Arbeitswelt übertragen. (Unnütze und ungelöste) Konflikte kosten viele Teams gute Mitarbeiter. Per se ist ein Konflikt nichts Schlechtes, es sei denn, er ist „unnütz” und/oder wird nicht aufgelöst, sodass er eskaliert. Das Fehlen jeglicher Konflikte ist für mich eher ein Alarmzeichen fehlenden Vertrauens und einer unterentwickelten Gruppendynamik. Konstruktive Konflikte sind tatsächlich wertvoll. Das nur am Rande erwähnt. Zurück zum Beitrag von Simon Flossmann: Er liefert viele Hinweise, wie destruktive Konflikte entstehen, und zeigt die Rolle des Teamfacilitators als konstruktiven Moderator von Konflikten auf. Dabei geht es darum, Probleme zu lösen, sodass Konflikte nicht ins Destruktive kippen, sondern konstruktiv bleiben.

                        https://www.scrum.org/resources/blog/konflikte-kosten-it-teams-ihre-besten-entwickler-so-erkennst-und-stoppst-du-sie-fruhzeitig-und-verkommst-nicht-zum-wohlfuhlmanager

                        Komplexität | Sie war schon immer da, sie wird nicht mehr

                        Wenn ich höre, dass die Welt immer komplexer wird, muss ich herzlich lachen. Sie war schon immer komplex. Sie wird nicht komplexer. Sie war es schon immer. Das habe ich schon vor Jahren immer wieder gesagt und dazu stehe ich auch heute noch. Wenn man von Veränderung sprechen kann, dann höchstens von der Geschwindigkeit, mit der wir uns anpassen müssen. Daten fließen schneller usw. Oder, um es mit den Worten von Daniel Dubbel zu sagen, die Rahmenbedingungen ändern sich. Wir werden uns, so hoffe ich, langsam bewusst, dass wir in einem Zeitalter der Interdependenz leben und die Auswirkungen eines Geschehens am anderen Ende der Welt nicht erst nach langer Zeit bei uns ankommen, sondern innerhalb kürzester Zeit das entgegengesetzte Ende erreichen. Das ist kein Grund für Schockstarre. Ich freue mich schon auf die weiteren Artikel der Serie.

                        https://www.inspectandadapt.de/komplexer-quatsch/

                        Nutzverhalten | Weshalb echtes Nutzerverhalten so wichtig ist

                        Was Felix Stein in seinem Artikel beschreibt, habe ich in ähnlicher Form schon mehr als einmal selbst erleben dürfen. Wenn Führungskräfte in ihrem Elfenbeinturm agieren, fernab der gelebten Realität, statt sich an den Ort des Geschehens zu begeben und mit den Betroffenen in den Dialog zu treten, kommt es zu vermeintlichen „Effizienzsteigerungen” und lokalen Optimierungen. Diese machen am Ende des Tages das Gesamtpaket ineffektiver und ineffizienter. Das hat übrigens wenig mit empirischer Arbeit zu tun. In diesen Fällen wäre es zielführend, das Verhalten echter Nutzer zu beobachten. Das ist jedoch gelegentlich anstrengend und setzt voraus, die eigenen Annahmen auf den Prüfstand zu stellen und sie mit der empirischen Realität zu überprüfen.

                        https://www.lean-agility.de/2026/04/echtes-nutzerverhalten.html

                        Scrum Master | Weshalb auch in Zeiten der KI, Scrum Master:innen relevant sind

                        Auch wenn der Beitrag von Stephen Woolston in einer Werbung für ein Training mündet, hat er mit dem, was er sagt, doch einen Nerv getroffen. Wie aufmerksame Leser von Toms Gedankenblog wissen, halte ich die „Erwartungen”, die man an die KI hat, für viel zu hoch gegriffen. Gleichzeitig sehe ich, wie die KI die Rahmenbedingungen verändert. Sie wird dennoch viele Probleme nicht lösen. Es wird auch weiterhin Rollen wie Scrum Master:innen und erfahrene Fachleute brauchen, die „handwerkliches Können” beherrschen. Gerade auch, weil sich die Geschwindigkeit, mit der wir Feedback generieren können, erhöht.

                        https://www.scrum.org/resources/blog/why-professional-scrum-relevant-ever-age-ai

                        LEADERSHIP UND MANAGEMENT

                        Unternehmen neu denken | Die Shaolin als Vorbild für Unternehmensorganisation

                        Ob der Vergleich mit den Shaolin, wie Ruedi Gysi ihn nutzt, passt, weiß ich nicht. Ich weiß jedoch, dass es das Shaolin-Kloster gibt und dass dort „Meisterschaft” großgeschrieben wird. Zu dieser Meisterschaft gehört viel Routine. Das ist auch ein offenes Geheimnis für alle, die sich auch nur oberflächlich mit fernöstlicher Kampfkunst beschäftigt haben. Das Bild passt allerdings, da diese Institution, das Shaolin-Kloster, tatsächlich Jahrhunderte überdauert hat. Dazu gehört schon einiges. Das heißt, die Mönche machen schon sehr lange etwas richtig, um sich in einer Welt des beständigen Wandels behaupten zu können. Daher ist die Frage, was es ist und wie wir es in unsere moderne Welt und unsere Organisationen übertragen können, mehr als interessant. Noch viel interessanter finde ich die Frage, wie wir uns von der „Effizienzneurose” befreien und die Chance ergreifen können, echte Wertschöpfung in Organisationen zu erzeugen. Die Rahmenbedingungen befinden sich massiv im Umbruch.

                        https://agilereflection.org/das-shaolin-unternehmen/

                        Probleme überdecken | Symptomekostmetik löst keine Probleme

                        Dan Rockwell hat da einen Nerv bei mir getroffen. Aber so richtig. Wohin ich auch sehe, ich habe den Eindruck, dass nur Symptome therapiert werden, die eigentlichen Problemursachen aber selten angegangen werden. Egal, ob in Unternehmen oder in der Politik. Frei nach dem Motto: „Wasch mich, aber mach mir den Pelz nicht nass!” Echte Führung sieht anders aus. Und die würde ich erwarten. Anstatt Schnellschüsse würde ich eine tiefgreifende Ursachenanalyse erwarten. Anstatt die Symptome mit ein bisschen „Symbolpolitik” zu übermalen, sollte man die Herausforderung wirklich angehen und Verantwortung übernehmen. Anstatt etwas unter den Teppich zu kehren oder einen vermeintlichen Schuldigen hinzurichten, würde ich mir wünschen, dass jemand den Strom aufwärtsgeht und nachschaut, wo die Quellen des Problems liegen.

                        https://leadershipfreak.blog/2026/04/22/lipstick-on-a-pig/

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                          Blossoms Over Poison: A Novel of Dreams, Quality, and Survival in Pakistan's Apparel Industry by Qamar Zaman is a new release on Leanpub!

                          What happens when a quality management graduate discovers that the factory floor doesn't care about her degree? A story about standards, survival, and the real cost of poor quality.

                          Link: leanpub.com/blossomsoverpoison

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